Die Art der Kommunikation zwischen Arzt und Patient kann nach heutigem Stand auf fünf Modellen basieren, die im Entscheidungsspielraum des Patienten divergieren. Während beim paternalistischen Modell die Entscheidungsmacht vollständig beim Arzt liegt und das informative Modell dem Willen des Patienten eine absolute Autonomie einräumt, beruht das Modell des Shared-Decision- Making auf der Idee, gemeinsam einen Weg zu finden, um den Patienten bestmöglich im Heilungsprozess zu unterstützen. In jedem Fall ist viel Sensibilität gefordert.
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Myasthenia gravis – Diagnostik und Therapie
Die Myasthenia gravis (MG) ist eine seltene Erkrankung der neuromuskulären Synapse, die durch Autoantikörper vermittelt wird. Die Inzidenz liegt bei etwa 0.5–5/100.000, wobei Inzidenz und Prävalenz anzusteigen scheinen [1, 2]. Die Erkrankung zeigt zwei Häufigkeitsgipfel, zwischen 20–30 Jahren sind vorwiegend Frauen betroffen, ein zweiter Häufigkeitsgipfel bei 60–70 Jahren zeigt ein Überwiegen männlicher Erkrankter (Übersicht in [3]).

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