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Depressionstherapie und Sucht: Neue Anwendungsgebiete für Ketamin

Depressionstherapie und Sucht: Neue Anwendungsgebiete für Ketamin

Fachbeitrag

Neurologie und Psychiatrie

Psychische Erkrankungen

Depressionen

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Erschienen in: neuro aktuell

Ketamin und insbesondere dessen Enantiomer Esketamin ist vielen Medizinern vor allem aus der Intensiv- und Notfallmedizin als Anästhetikum und Analgetikum bekannt. Eine Zulassung besteht des Weiteren zur Behandlung des therapieresistenten Status asthmaticus. Seit einigen Jahren wird es jedoch zunehmend auch in der Psychiatrie eingesetzt, insbesondere in der Depressionstherapie. Dabei besteht zum einen die Möglichkeit, Ketamin/Esketamin im Off-Label-Use intravenös zu applizieren oder alternativ, das auch in Europa zugelassene und seit 2021 auch verfügbare Esketamin-Nasenspray (Spravato®) zu applizieren. Dieser Artikel soll nach einem kurzen Überblick über die Verzahnung von Depression und Suchterkrankungen mit anderen Erkrankungen des Weiteren verdeutlichen, wieso das Basiswissen zu dieser neuen Behandlungsoption auch für ärztliche Kollegen anderer Fachrichtungen von Bedeutung sein kann.

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