Der Kongress der deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN) bot eine Vielzahl von wissenschaftlichen Sitzungen zu einer großen Bandbreite an Themen, von Anorexia nervosa bis Zwangsstörungen. Bei der Magersucht (Anorexia nervosa, AN) hängt die Prognose davon ab, wie lange die Erkrankung unbehandelt ist. Eine Studie untersuchte Einflussfaktoren. Tourettepatienten können ihre Tics zeitweise unterdrücken, es kann helfen, einen Blick in das Wartezimmer zu werfen. Dissoziative Zustände beeinflussen den Therapieerfolg, werden häufig übersehen und können in zwei Schritten erkannt werden.
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Narzissmus in Familien überwiegend genetisch bedingt
Gemeinsame Faktoren innerhalb der Familie, etwa allgemeine Erziehungsbedingungen oder das soziale Umfeld, das Geschwister teilen, tragen laut einer neuen Studie kaum zur Erklärung von Unterschieden im Narzissmus bei.

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Der Kongress markierte eine besondere Premiere: Erstmals wurde die Veranstaltung gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG), dem Arbeitskreis Botulinumtoxin und der Arbeitsgemeinschaft Tiefe Hirnstimulation organisiert.

Epilepsie und Multiple Sklerose
Epilepsie ist eine häufige Komorbidität der Multiplen Sklerose (MS), mit einer signifikant höheren Prävalenz als in der Allgemeinbevölkerung. Dieses gleichzeitige Auftreten deutet auf gemeinsame pathophysiologische Mechanismen hin, darunter kortikale Demyelinisierung, chronische Entzündungen und Neurodegeneration, die MS-Patientinnen und -Patienten für Anfälle prädisponieren.
