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Gefährliche Mythen im Zusammenhang mit epileptischen Anfällen

Bewusstloser Mann liegt auf dem Boden einer Apotheke, eine Frau leistet Erste Hilfe bei epileptischem Anfall

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Gefährliche Mythen im Zusammenhang mit epileptischen Anfällen

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: neuro aktuell

  • Über ein Viertel der Deutschen (27,6 %) würde bei einem großen epileptischen Anfall versuchen, der betroffenen Person etwas in den Mund oder unter die Zunge zu stecken, was zu ernsthaften Verletzungen führen kann.
  • Fast 13 % der Befragten würden die Person festhalten, was ebenfalls nicht empfohlen wird.
  • Nur 44,0 % aller Befragten wissen, dass man unbequeme Gegenstände (z. B. Brille, Schal) entfernen sollte, und lediglich 37,2 % würden die Person bequem hinlegen.

Eine aktuelle Befragung von Civey im Auftrag von Angelini Pharma zeigt besorgniserregende Wissenslücken und hartnäckige Mythen in der deutschen Bevölkerung, wenn es um die Erste Hilfe bei epileptischen Anfällen geht. Unwissenheit und Fehlannahmen können im Ernstfall zu gefährlichen Fehlern führen. Angelini Pharma hat sich die Aufklärung rund um Epilepsie zur Aufgabe gemacht und setzt sich dafür ein mehr Wissen über die korrekten Erste-Hilfe-Maßnahmen zu schaffen.

Die Befragung deckt auf, dass hartnäckige Missverständnisse weit verbreitet sind: Über ein Viertel der Deutschen (27,6 %) würden bei einem großen epileptischen Anfall (Verkrampfung am ganzen Körper, Verlust des Bewusstseins) versuchen, der betroffenen Person etwas in den Mund oder unter die Zunge zu stecken. Eine solche Maßnahme kann jedoch zu ernsthaften Verletzungen wie Zahnbrüchen oder Atemwegsverlegungen führen. Ebenso bedenklich ist, dass fast 13 % der Befragten die Person während eines Anfalls festhalten würden. Ein Festhalten wird ebenfalls nicht empfohlen, da es zu Verletzungen führen kann.

Nur weniger als die Hälfte aller Befragten kennt korrekte Hilfsmaßnahmen: Nur 44,0 % wissen, dass man unbequeme Gegenstände (z. B. Brille, Schal) entfernen sollte, und lediglich 37,2 % würden die Person bequem hinlegen.

„Diese Zahlen sind ein klarer Appell an uns alle“, erklärt Johannes Inama, Geschäftsführer bei Angelini Deutschland. „Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Öffentlichkeit die richtigen Schritte bei einem epileptischen Anfall kennt. Falsche Reaktionen, die aus Unwissenheit oder überholten Mythen resultieren, können für die Betroffenen gefährlich sein. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, diese Wissenslücken zu schließen und die richtigen Verhaltensweisen zu vermitteln.“

Die wichtigsten Maßnahmen bei einem epileptischen Anfall bestehen darin, Ruhe zu bewahren, die Person vor Verletzungen zu schützen (z. B. durch Entfernen harter Gegenstände), sie bequem auf die Seite zu legen und auf das Ende des Anfalls zu warten. Ein Notruf sollte abgesetzt werden, wenn der Anfall länger als fünf Minuten dauert, sich wiederholt oder die Person schwer verletzt ist.

„Unsere Mission ist es, das Leben von Menschen mit Epilepsie zu verbessern. Dazu gehört auch, ihr Umfeld zu befähigen, im Notfall richtig zu handeln“, so Johannes Inama. „Wir werden unsere Anstrengungen verstärken, um fundierte Informationen zur Ersten Hilfe bei Epilepsie zu verbreiten und so zur Sicherheit der Betroffenen beizutragen.“


Quelle: Pressemeldung Angelini Pharma (2.2.26)

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