Die VPS13D-assoziierte Erkrankung ist mit 36 publizierten Fällen eine sehr seltene Erkrankung, die durch biallelische Varianten im dem VPS13D-Gen verursacht wird. Die meisten Patienten leiden unter einer ataktischen oder spastischen Gangstörung. Weitere Symptome können eine Dysarthrie, Tremor, Neuropathie oder eine Dystonie sein. Erstes Symptom ist meistens eine Gangstörung, die bereits im frühen Kindesalter oder erst im Erwachsenenalter auftreten kann. Bildmorphologisch wurden bei einigen Patienten eine Kleinhirnatrophie oder/ und eine Leukenzephalopathie festgestellt. Informationen zu Therapiemöglichkeiten sind sehr limitiert mit einem Bericht über einen individuellen Heilversuch mit Tiefer Hirnstimulation bei Holmes-Tremor.
Weitere Beiträge zu diesem Thema

„Ist Irren noch menschlich?“ – Psychosen zwischen Stigma und Recovery
1944 war die Diagnose „Schizophrenie“ für fast alle, die es betraf, ein Todesurteil; 2014 erklärte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) Psychotherapie zur Pflichtleistung der Kassen für diese Patientengruppe – eine großartige kulturelle Veränderung. Doch sie bedarf einer genaueren Bewertung: Wo zwischen Anspruch und Wirklichkeit stehen wir heute?

Demenz vorbeugen: Warum Bewegung die Gehirngesundheit stärkt
Kann man einer Demenz vorbeugen? Nicht immer, aber das persönliche Risiko lässt sich beeinflussen. Anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September startet die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e. V. (AFI) eine dreiteilige Presseserie zur Demenzprävention. Im Mittelpunkt stehen wissenschaftlich belegte Risikofaktoren und die Frage, was Menschen im Alltag für ihre Gehirngesundheit tun können.

Erste pharmakologische Behandlung der cALD zugelassen
Die Europäische Kommission erteilt die Zulassung für NEZGLYAL® (Leriglitazon) als erste zugelassene pharmakologische Behandlung der zerebralen Adrenoleukodystrophie (cALD), einer seltenen neurodegenerativen Erkrankung.

