Neurologie und Psychiatrie » Bewegungsstörungen » Parkinson-Krankheit

»

Wirkfluktuationen bei der Parkinson-Krankheit: Bewährte und neue Therapien

Wirkfluktuationen bei der Parkinson-Krankheit: Bewährte und neue Therapien

Fachbeitrag

Neurologie und Psychiatrie

Bewegungsstörungen

Parkinson-Krankheit

mgb medizin Redaktion

Verlag

13 MIN

Erschienen in: neuro aktuell

Motorische und nicht-motorische Wirkfluktuationen sind eine schwerwiegende und belastende Nebenwirkung im Verlauf der Parkinson-Krankheit (PK). Sie stellen Patient und Arzt gleichermaßen vor Herausforderungen. Wirkfluktuationen mindern die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten, während den Behandelnden nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Levodopa(L-Dopa)-Infusion, intestinal oder subkutan, ist mittlerweile eine etablierte Therapie zur Behandlung von Wirkfluktuationen und zählt zu den sogenannten intensivierten Therapieverfahren. Die Indikation kann für Patientinnen und Patienten, die mindestens 5 Einnahmezeiten ihrer oralen Medikation im Tagesverlauf benötigen und/oder für Patientinnen und Patienten mit motorischen und nicht-motorischen Wirkfluktuationen, die unter der oralen Medikation nicht oder nur unzureichend zu beherrschen sind, gestellt werden. Eine konstante Zufuhr von L-Dopa über ein Pumpensystem gewährleistet ausgeglichene Wirkspiegel, vermag Fluktuationen zu glätten und On-Zeiten zu verlängern. Nun wurde ein neues Pumpensystem zur subkutanen L-Dopa-Applikation vorgestellt, das sich als ein Hybrid von Infusionen plus oraler Medikation versteht. Die vorliegenden Studien, einschließlich Langzeitbeobachtungen – es gibt Patientinnen und Patienten, die sich mittlerweile im neunten Behandlungsjahr befinden – belegen ein hohes Sicherheitsprofil der Anwendung und zeigen signifikante Ergebnisse.

Geschützte Inhalte gemäß Heilmittelwerbegesetz (HWG)

Die Inhalte dieser Seite unterliegen dem Heilmittelwerbegesetz (HWG) und sind daher nur nach Anmeldung zugänglich. Bitte loggen Sie sich ein, um auf alle geschützten Informationen, Materialien und das exklusive E-Paper zugreifen zu können.

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Besonderheiten im NMOSD-Therapiemanagement bei Kinderwunsch

Fachbeitrag

Die Neuromyelitis optica Spektrum Erkrankung (NMOSD) ist eine autoimmunologische Erkrankung, die vorwiegend den Sehnerv und das Rückenmark betrifft.

Neurologie und Psychiatrie

Demyelinisierende Erkrankungen

NMOSD

Beitrag lesen

Wirkfluktuationen bei Parkinson frühzeitig gezielt adressieren

Aktuelles

Die Parkinson-Krankheit ist gekennzeichnet durch einen fortschreitenden Verlauf, bei dem es mehr und mehr zu Wirkfluktuationen im Tagesverlauf kommen kann. Im Rahmen eines BIAL-Pressegesprächs diskutierten Prof. Dr. Monika Pötter-Nerger, Prof. Dr. Alexander Storch und Dr. Peter Themann in diesem Zusammenhang über die Bedeutung eines ganzheitlichen Managements der OFF-Zeit mit Ongentys® und Kynmobi® und warfen gemeinsam einen Blick in die Praxis.

Neurologie und Psychiatrie

Bewegungsstörungen

Parkinson-Krankheit

Beitrag lesen

Grundlegende Erkenntnisse zur Bewegungsplanung im Gehirn

Aktuelles

Welche Neuronen im Gehirn steuern wie Bewegungen? Das haben Forschende aus Neurowissenschaften und KI im interdisziplinären Forschungszentrum BrainLinks-BrainTools der Universität Freiburg untersucht.

Neurologie und Psychiatrie

Beitrag lesen