Urologie » Sonstiges

»

2024 beginnt eine neue Etappe in der Geschichte der Hamburger Martini-Klinik

Schlüsselübergabe Martini-Klinik

2024 beginnt eine neue Etappe in der Geschichte der Hamburger Martini-Klinik

Aktuelles

Urologie

Sonstiges

3 MIN

Erschienen in: UroForum

Vier Jahre lang wurde gebaut. Nun ist das siebengeschossige Prostatakrebszentrum mit 17.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche und 100 Betten, verteilt auf vier Stationen, baulich fertiggestellt. Es geht um Deutschlands berühmteste Spezialklinik für Prostatakarzinome.

Rund 200 Gäste kamen zur feierlichen Schlüsselübergabe an die neue Martini-Klinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Zu den Ehrengästen zählte auch Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke. Im zweiten Quartal 2024 soll nach der medizinischen Ausstattung der Räumlichkeiten der klinische Betrieb aufgenommen werden. Der Einladung waren unter anderen drei ehemalige Patienten, Gäste aus der Politik, der baubeteiligten Firmen sowie zahlreiche Mitarbeitende der Martini-Klinik und des UKE. Prof. Markus Graefen, Ärztlicher Leiter der Martini-Klinik und Prof. Dr. Hans Heinzer, Stellvertretender Ärztlicher Leiter der Martini-Klinik, nahmen den symbolischen Schlüssel zum Klinikneubau von der Senatorin Katharina Fegebank, Prof. Dr. Christian Gerloff, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE, sowie Feridun Bircan, Geschäftsführer der KFE Klinik Facility-Management Eppendorf des UKE, entgegen.

Schlüsselübergabe Martini-Klinik
Die symbolische Schlüsselübergabe zum Klinikneubau der Martini-Klinik mit Bernd Wehmeyer (v.l.), HSV-Vize-Präsident und ehemaliger Patient, Prof. Dr. Hans Heinzer, Stellvertretender Ärztlicher Leiter der Martini-Klinik, Prof. Dr. Christian Gerloff, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE, Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke, Ulrich Roth, ehemaliger Patient und Handballnationalspieler, Prof. Dr. Markus Graefen, Ärztlicher Leiter der Martini-Klinik, Michael Roth, ehemaliger Patient und Handballnationalspieler, Prof. Dr. Hartwig Huland, ehemaliger Ärztlicher Leiter der Martini-Klinik und Feridun Bircan, Geschäftsführer der KFE Klinik Facility-Management Eppendorf.

„Die Martini-Klinik ist weltweit die Nummer eins bei der Behandlung und Erforschung von Prostatakrebs. Zugleich ist sie eine tragende Säule der Gesundheitsversorgung hier am UKE. Ich freue mich sehr, dass die Spitzenmedizin an der Martini-Klinik nun ein neues Zuhause hat – mit besten Behandlungsmöglichkeiten und neuester Technik. Ein guter Tag für den Wissenschafts- und Medizinstandort Hamburg. Und ein guter Tag für alle Patienten, die aus der ganzen Welt kommen, um sich hier behandeln zu lassen“, unterstrich Senatorin Fegebank.

Prof. Markus Graefen sah sich auf dem Weg bestätigt, die Strategie der medizinischen Versorgung eines Krankheitsbildes fortzusetzen, um weltweite Spitzenwerte in der Behandlungsqualität unserer Patienten zu erreichen. „Unser Qualitätsmanagement funktioniert, und unsere klinischen Studien und Forschung tragen wesentlich dazu bei, Patienten mit Prostatakrebs die bestmögliche Therapie bei gleichzeitig maximalem Erhalt der Lebensqualität zu bieten. Hinzu kommen optimierte Abläufe durch eine gute Patientensteuerung, die nicht nur mehr Effizienz, sondern auch eine hohe Servicequalität für unsere Patienten bedeutet.“

Die Martini-Klinik bietet alle Möglichkeiten zur Diagnostik und Therapie von Prostatakrebs und versorgt im Prostatakrebszentrum gemeinsam mit dem UKE jährlich rund 5.000 ambulante und 2.700 stationäre Patienten. Mit über 2.500 Prostatakrebsoperationen pro Jahr führen sie weltweit die meisten vollständigen (radikalen) operativen Entfernungen der Prostata durch.

Bildquelle:© UKE

Weitere Beiträge zu diesem Thema

© Khunatorn - stock.adobe.com

Peniskarzinom: Wenn der Tumor behandelt ist, aber die Belastung bleibt

Fachbeitrag

Das Peniskarzinom zählt mit einer Inzidenz von etwa 0,1–1,0 Neuerkrankungen pro 100.000 Männer und Jahr zu den seltenen urologischen Tumoren. Beim lokalisierten Tumor stehen häufig wirksame, organerhaltende Behandlungsoptionen zur Verfügung. Dennoch greift eine ausschließlich uroonkologische Betrachtung zu kurz.

Urologie

Tumoren der äußeren Genitalien

Peniskarzinom

Beitrag lesen
Für unzumutbar hält der KBV-Vorstand die Eingriffe des GeDIG in die Datenrechte der Patientinnen und Patienten. © Tyler Olson - stock.adobe.com

GeDIG öffnet Datenmissbrauch der Kassen Tür und Tor

Berufspolitik

Auf scharfe Kritik der Kassenärztlichen Bundesvereinigung stößt das Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG), das sich im parlamentarischen Verfahren im Bundestag befindet. Was nach Fortschritt aussieht, eröffnet Krankassen aus Sicht der Selbstverwaltung zweifelhafte Optionen im Umgang mit personenbezogenen Daten.

Urologie

Berufspolitik

Beitrag lesen
„Das ist keine Vergütung nach Leistung, das ist eine Prämie fürs Dableiben“, stellt die KVBB-Vorsitzende und Urologin Catrin Steiniger fest. © KVBB

Hybrid-DRGs: KVBB warnt vor Rückschritt bei ambulanten Operationen

Berufspolitik

Die KV Brandenburg warnt vor einer Benachteiligung ambulanter Operationen: Ab 2027 könnten gleiche Eingriffe je nach Versorgungsort unterschiedlich vergütet werden. Die KVBB fordert gleiche Honorare für gleiche Leistungen und kritisiert die geplante Bevorzugung stationärer Aufenthalte.

Urologie

Berufspolitik

Beitrag lesen