Urologie » Sonstiges

»

Asklepios Paulinen Klinik: Clemens Mathias Rosenbaum ist neuer Leiter der Urologie

PD Dr. Clemens Mathias Rosenbaum ist neuer Chefarzt der Urologie in Wiesbaden. Foto: Asklepios Paulinen Klinik Wiesbaden

Asklepios Paulinen Klinik: Clemens Mathias Rosenbaum ist neuer Leiter der Urologie

AktuellesPersonalia

Urologie

Sonstiges

2 MIN

Erschienen in: UroForum

PD Dr. Clemens Mathias Rosenbaum ist seit dem 01. Mai 2025 Leiter der Urologie an der Asklepios Paulienen Klinik Wiesbaden. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Ralf Thiel an, der sich zu Beginn des Monats als Chefarzt in den Ruhestand verabschiedete (UroForum berichtete). Nach seinem Renteneintritt wird Herr Dr. Thiel seinem Nachfolger noch für eine Übergabe zur Seite stehen, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen und auch in Zukunft der Abteilung als Gastoperateur erhalten bleiben. In den ersten Wochen nach seinem Ruhestand wird Dr. Thiel jedoch zunächst ehrenamtlich für „Ärzte in Afrika“ in einer urologischen Klinik in Ghana operieren.

Mit Herrn PD Dr. Rosenbaum konnte die Asklepios Paulinen Klinik einen ausgewiesenen Experten mit umfangreicher Erfahrung und Expertise für die urologische Abteilung gewinnen. Seine Facharztausbildung absolvierte Herr Dr. Rosenbaum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und an der Martiniklinik Hamburg, wo er seine medizinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte in der Uroonkologie, der benignen Prostatahyperplasie und der rekonstruktiven Urologie ausbaute.

Im Jahr 2019 habilitierte er an der Universität Hamburg mit einer Arbeit zur Harnröhrenchirurgie. Seit 2019 war Dr. Rosenbaum als Oberarzt an der Asklepios Klinik Barmbek in führender Position tätig. Hier leitete er das uroonkologische Zentrum nach den Standards der Deutschen Krebsgesellschaft und die Sektion für rekonstruktive Urologie, innerhalb derer er den Bereich der Harnröhrenchirurgie maßgeblich aufgebaut hat.

Dr. Rosenbaum ist zudem als Auditor für Onkozert bei der Deutschen Krebsgesellschaft tätig. Seine umfassenden Kenntnisse in der Uroonkologie, der Endourologie und der rekonstruktiven Urologie sowie seine Fähigkeit, innovative und minimalinvasive Techniken anzuwenden, sind ein wertvoller Gewinn für die Klinik und ihre Patienten.

„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und darauf, meine Expertise in der Urologie in Wiesbaden einzubringen. Mein Ziel ist es, die Abteilung weiterzuentwickeln und innovative Behandlungsmethoden zum Wohle unserer Patienten zu etablieren“, so Dr. Clemens Mathias Rosenbaum. Antonia Gräfin Schenk von Stauffenberg, Geschäftsführerin der Asklepios Paulinen Klinik Wiesbaden, ergänzt: „Mit Dr. Rosenbaum gewinnen wir einen herausragenden Experten für unsere urologische Abteilung. Seine umfangreiche Erfahrung und sein Engagement für innovative Behandlungsmethoden erweitern die Expertise unserer Klinik und sichern die Versorgung unserer Patienten auf höchstem Niveau.“

Quelle & Bildquelle:© Pressemitteilung der Asklepios Paulinen Klinik Wiesbaden

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Mikroskop mit schwebenden Zellen im Labor als Symbol fuer Immuntherapie und neue Therapieoptionen beim Peniskarzinom

Update Peniskarzinom 2026: Immuntherapie und neue Therapieperspektiven

Fachbeitrag

Beim seltenen Peniskarzinom eröffnen Immuntherapien und molekulare Analysen neue Behandlungsperspektiven. Daten zu Cemiplimab zeigen jedoch, dass bislang nur bestimmte Patientengruppen profitieren. Entscheidend für die personalisierte Therapie sind daher verlässliche Biomarker und eine präzise molekulare Charakterisierung.

Urologie

Tumoren der äußeren Genitalien

Peniskarzinom

Beitrag lesen
Der damals 17-jährige Mailo erhält im Juli 2025 eine T-Zelltherapie gegen PRAME mit seinen gentechnisch veränderten Immunzellen. © privat

PRAME-T-Zelltherapie drängt metastasierten Nierentumor zurück

Aktuelles

Eine personalisierte T-Zelltherapie hat bei einem Jugendlichen mit weit fortgeschrittenem, therapieresistentem Nierentumor zu einem vollständigen Ansprechen geführt. Die Behandlung zielte auf das Tumorantigen PRAME. Eine klinische Studie für weitere Kinder und Jugendliche ist ab 2027 geplant.

Urologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Aktuell warten in Deutschland 8.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Rund 250 Abgeordnete wollen deshalb eine Widerspruchslösung im Bundestag durchsetzen. © abuzar - stock.adobe.com

Bundestags-Gruppe beantragt Widerspruchslösung für Organspende

Berufspolitik

Rund 250 Abgeordnete mehrerer Fraktionen des Bundestags haben beantragt, eine Widerspruchslösung für die Organspende im Transplantationsgesetz zu verankern. Dann müssten Versicherte z.B. einer postmortalen Nierenspende widersprechen, um sie zu verhindern.

Urologie

Berufspolitik

Beitrag lesen