Urologie » Sonstiges

»

Kommunale Klinikärzte akzeptieren Tarifabschluss zwischen Marburger Bund und den Arbeitgebern

70 % der MB-Mitglieder in den tarifgebundenen kommunalen Krankenhäusern sprachen sich dafür aus, die unbefristeten Streikmaßnahmen zu beenden. (Grafik: MB)

Kommunale Klinikärzte akzeptieren Tarifabschluss zwischen Marburger Bund und den Arbeitgebern

Berufspolitik

Urologie

Sonstiges

1 MIN

Erschienen in: UroForum

In der Tarifauseinandersetzung zwischen dem Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) war am 13. Januar 2025 ein Sondierungsergebnis zustande gekommen. Daraufhin hatte der Marburger Bund die angekündigten Streikmaßnahmen ausgesetzt und seine Mitglieder im Geltungsbereich des Tarifvertrages TV-Ärzte/VKA um ein Votum gebeten.

70 % der MB-Mitglieder in den tarifgebundenen kommunalen Krankenhäusern sprachen sich dafür aus, die unbefristeten Streikmaßnahmen zu beenden. (Grafik: MB)
70 % der MB-Mitglieder in den tarifgebundenen kommunalen Krankenhäusern sprachen sich dafür aus, die unbefristeten Streikmaßnahmen zu beenden. (Grafik: MB)

Das Ergebnis der Urabstimmung ist eindeutig: 70 % der MB-Mitglieder in den tarifgebundenen kommunalen Krankenhäusern sprachen sich dafür aus, die unbefristeten Streikmaßnahmen zu beenden; 30 % waren dagegen. „Damit ist das notwendige Quorum von 50 % Zustimmung deutlich übertroffen worden“, stellt der Marburger Bund fest.

Das Sondierungsergebnis sieht vor, dass die Gehälter der Ärztinnen und Ärzte rückwirkend zum 1. Juli 2024 – in direktem Anschluss an die vorausgehende Tarifregelung – um 4 % linear steigen. Noch in diesem Jahr soll eine zweite Erhöhung folgen: um 2 % ab 1. August 2025. Eine dritte Gehaltssteigerung um weitere 2 % ist zum 1. Juni 2026 vorgesehen. Ein wesentlicher Fokus lag in dieser Tarifrunde auf der Reform der bisherigen Schicht- und Wechselschichtregelungen. Der Marburger Bund sieht in dem Verhandlungsergebnis den Einstieg in eine Novellierung mit erheblichen Verbesserungen gegenüber dem Status quo.

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Mikroskop mit schwebenden Zellen im Labor als Symbol fuer Immuntherapie und neue Therapieoptionen beim Peniskarzinom

Update Peniskarzinom 2026: Immuntherapie und neue Therapieperspektiven

Fachbeitrag

Beim seltenen Peniskarzinom eröffnen Immuntherapien und molekulare Analysen neue Behandlungsperspektiven. Daten zu Cemiplimab zeigen jedoch, dass bislang nur bestimmte Patientengruppen profitieren. Entscheidend für die personalisierte Therapie sind daher verlässliche Biomarker und eine präzise molekulare Charakterisierung.

Urologie

Tumoren der äußeren Genitalien

Peniskarzinom

Beitrag lesen
Der damals 17-jährige Mailo erhält im Juli 2025 eine T-Zelltherapie gegen PRAME mit seinen gentechnisch veränderten Immunzellen. © privat

PRAME-T-Zelltherapie drängt metastasierten Nierentumor zurück

Aktuelles

Eine personalisierte T-Zelltherapie hat bei einem Jugendlichen mit weit fortgeschrittenem, therapieresistentem Nierentumor zu einem vollständigen Ansprechen geführt. Die Behandlung zielte auf das Tumorantigen PRAME. Eine klinische Studie für weitere Kinder und Jugendliche ist ab 2027 geplant.

Urologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Aktuell warten in Deutschland 8.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Rund 250 Abgeordnete wollen deshalb eine Widerspruchslösung im Bundestag durchsetzen. © abuzar - stock.adobe.com

Bundestags-Gruppe beantragt Widerspruchslösung für Organspende

Berufspolitik

Rund 250 Abgeordnete mehrerer Fraktionen des Bundestags haben beantragt, eine Widerspruchslösung für die Organspende im Transplantationsgesetz zu verankern. Dann müssten Versicherte z.B. einer postmortalen Nierenspende widersprechen, um sie zu verhindern.

Urologie

Berufspolitik

Beitrag lesen