Der BVF hat die Petition Frauengesundheit sichern beim Deutschen Bundestag eingereicht. Sie fordert Korrekturen am GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, da bundesweit bis zu 3,5 Millionen kurzfristig verfügbare frauenärztliche Termine pro Jahr entfallen könnten. Betroffen sind Krebsfrüherkennung, Schwangerenvorsorge und die Betreuung bei Endometriose oder in den Wechseljahren. Gynäkologinnen und Gynäkologen sowie Patientinnen können die Petition bis zum 07.10.2026 online mitzeichnen.
BVF-Petition Frauengesundheit sichern gestartet
Der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e. V. (BVF) hat die Petition Frauengesundheit sichern beim Deutschen Bundestag eingereicht. Sie ist veröffentlicht und kann online mitgezeichnet werden. Der BVF fordert Korrekturen am GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz für eine verlässliche ambulante frauenärztliche Versorgung.
BVF warnt vor Terminausfall
BVF-Präsident Markus Haist kritisiert die Gesetzeslage:
„Die Politik kann nicht erst zusätzliche Termine einfordern und gezielt vergüten – und anschließend genau diese Vergütung wieder streichen. Wer die Voraussetzungen dafür verschlechtert, muss damit rechnen, dass weniger Termine angeboten werden und die Wartezeiten steigen. Genau davor warnen wir“
Markus Haist, BVF-Präsident
Nach BVF-Berechnungen könnten bundesweit bis zu 3,5 Millionen kurzfristig verfügbare Termine pro Jahr entfallen. Betroffen sind vor allem die Krebsfrüherkennung, die Schwangerenvorsorge und die Betreuung von Patientinnen mit Endometriose oder in den Wechseljahren.
Mit der Petition Frauengesundheit sichern fordert der BVF den Bundestag auf, die Folgen der Regelungen für die ambulante Versorgung zu korrigieren. Der Verband ruft Gynäkologinnen und Gynäkologen zur Unterstützung auf und bittet um fachübergreifende Verbreitung in der Gesellschaft.
Petition Frauengesundheit sichern
Petitions-ID: 202297
Frist zur Mitzeichnung: bis 07.10.2026
Online mitzeichnenQuelle: Pressemitteilung des BVF vom 27.08.2026





