Kardiologie » Amyloidose

»

Vutrisiran bei ATTR-CM: HELIOS-B-Daten belegen konsistenten Nutzen

Person hält sich an die Brust mit illustriertem Herz und EKG-Kurve – kardiale Amyloidose und Kardiomyopathie bei ATTR-CM

Quelle: © TripleP Studio – stock.adobe.com

Vutrisiran bei ATTR-CM: HELIOS-B-Daten belegen konsistenten Nutzen

Pharmaservice

Kardiologie

Amyloidose

mgb medizin Redaktion

Verlag

2 MIN

Erschienen in: herzmedizin

Auf dem Jahreskongress der Heart Failure Association der European Society of Cardiology (Heart Failure 2026) wurden neue Analysen zur Phase-III-Studie HELIOS-B mit Vutrisiran (AMVUTTRA®) bei Patientinnen und Patienten mit Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM) vorgestellt. Die Daten zeigen einen konsistenten klinischen Nutzen – auch bei Patientinnen und Patienten mit komplexer Komorbiditätslast und Begleittherapien.

Wirksamkeit auch bei Hochrisiko-Phänotypen

Die neuen Subgruppenanalysen aus HELIOS-B belegen, dass Vutrisiran das Risiko für Gesamtmortalität und wiederkehrende kardiovaskuläre Ereignisse auch bei klinisch besonders herausfordernden Patientengruppen signifikant reduziert:

  • Vorhofflimmern oder Vorhofflattern (ca. 65 % der Studienpopulation): signifikante Risikoreduktion für Gesamtmortalität und wiederkehrende kardiovaskuläre Ereignisse gegenüber Placebo
  • Niedriger systolischer Blutdruck (Hochrisiko-Phänotyp): Behandlungseffekte blieben erhalten; Vutrisiran verlangsamte zudem den fortschreitenden Abfall des systolischen Blutdrucks
  • Frauen: konsistente Wirksamkeit bestätigt, obwohl Frauen in ATTR-CM-Studien häufig unterrepräsentiert sind

Geschützte Inhalte gemäß Heilmittelwerbegesetz (HWG)

Die Inhalte dieser Seite unterliegen dem Heilmittelwerbegesetz (HWG) und sind daher nur nach Anmeldung zugänglich. Bitte loggen Sie sich ein, um auf alle geschützten Informationen, Materialien und das exklusive E-Paper zugreifen zu können.

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Arzt verabreicht älterem Patienten eine Impfung – Influenza- und COVID-19-Impfung zur kardiovaskulären Prävention

Warum Kardiologen häufiger zur Impfung raten sollten

Pharmaservice

Respiratorische Infektionen wie Influenza, COVID-19, RSV und Pneumokokken-Erkrankungen sind längst als eigenständige Risikofaktoren für kardiovaskuläre Ereignisse anerkannt. Dennoch werden Impfungen in der kardiologischen Praxis bislang kaum systematisch angeboten – dabei könnte genau hier ein wirksamer Präventionsansatz liegen.

Kardiologie

Prävention und Rehabilitation

Beitrag lesen
Team der Gefäßchirurgie am RHÖN-Klinikum Frankfurt (Oder) mit Patientin Heike Schwedler nach erfolgreicher Notfalloperation bei rupturiertem Aortenaneurysma

Rupturiertes Aortenaneurysma: Notfalloperation am RHÖN-Klinikum Frankfurt (Oder)

News

Die Klinik für Gefäßchirurgie am RHÖN-Klinikum Frankfurt (Oder) hat erfolgreich eine offene Notfalloperation bei einem rupturierten Aneurysma der Bauchhauptschlagader durchgeführt. Der Eingriff zählt zu den anspruchsvollsten Verfahren der Gefäßchirurgie und wird in Brandenburg und Berlin nur an wenigen spezialisierten Zentren vorgenommen.

Kardiologie

Akute kardiologische Notfälle

Beitrag lesen
Handschuhbekleidete Hand hält ein beschriftetes Blutröhrchen mit der Aufschrift hs-CRP vor einem Mikroskop im Labor – Biomarker zur Messung kardiovaskulärer Inflammation

Kardiovaskuläre Inflammation: Fast jede:r Zweite mit Herz-Kreislauf betroffen

Pharmaservice

Trotz leitliniengerechter Therapie liegt bei fast der Hälfte aller Patientinnen und Patienten mit atherosklerotischer Herzerkrankung und chronischer Nierenerkrankung eine chronische Entzündung vor — ein eigenständiger Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Das zeigen aktuelle Daten der POSEIDON-Studie.

Kardiologie

Herzmuskelerkrankungen und Herzinsuffizienz

Beitrag lesen