Wenn Essen eine Belastung ist – ARFID trifft auch Erwachsene

Aktuelles

Menschen mit der Essstörung ARFID schränken ihre Nahrungsaufnahme stark in Menge oder Vielfalt ein – das führt zu körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen. Die Erkrankung beginnt meist im Kindesalter und wurde bislang vor allem bei Kindern oder Personen mit Untergewicht untersucht. Eine neue Studie der Universitätsmedizin Leipzig zeigt nun: Auch Erwachsene mit erhöhtem Körpergewicht können an ARFID leiden.

Neurologie und Psychiatrie

Psychische Erkrankungen

Allgemeine Aspekte

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Im Weltraum das Gehirn erforschen

Aktuelles

Vor kurzem wurde das Projekt „HippoBox“ von der Deutschen Raumfahrtagentur erfolgreich geprüft und für die Teilnahme an der CELLBOX-4-Mission auf der ISS, bei der die Auswirkungen der Weltraumbedingungen auf Zellen, Gewebe und Organoide untersucht werden, ausgewählt. Ziel des Projekts ist es, mithilfe von Hirnorganoiden neuroplastische Veränderungen im Hippocampus zu untersuchen.

Neurologie und Psychiatrie

Forschung

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🔒 Hoffnung für neurogenetische Krankheiten: „Small Molecules“ wirken bereits, bevor Symptome auftreten

Aktuelles

Bei Neugeborenen mit spinaler Muskelatrophie kann Risdiplam, ein „small molecule“, sicher und wirksam mRNA editieren und so den Krankheitsprogress aufhalten. In einer aktuellen „Proof-of-Principle“-Studie zu Risdiplam zeigte sich, dass das kleinmolekulare Medikament bereits vor dem Auftreten der ersten Symptome wirkt.

Neurologie und Psychiatrie

Neuromuskuläre Erkrankungen

Spinale Muskelatrophie

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🔒 Versorgungslücken schließen: Merz Therapeutics startet internationale Migräne-Studien

Aus der Industrie

Merz Therapeutics hat die ersten Patientinnen und Patienten in zwei globale Phase-III-Studien eingeschlossen, die die Wirksamkeit und Sicherheit von XEOMIN® (IncobotulinumtoxinA) zur Prävention von episodischer und chronischer Migräne untersuchen.

Neurologie und Psychiatrie

Kopfschmerzerkrankungen

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Krebsmedikament zeigt überraschende Wirkung bei Myasthenia gravis 

Aktuelles

Eine ursprünglich zur Behandlung von Blutkrebs entwickelte Immuntherapie hat bei einer Patientin mit schwerer Myasthenia gravis zu einer anhaltenden, fast vollständigen Besserung geführt. Die einmalige Gabe eines sogenannten bispezifischen T-Zell-Antikörpers (TCE) an der Universitätsmedizin Magdeburg führte innerhalb weniger Wochen zu einem Wiedergewinn verlorener Lebensqualität 

Neurologie und Psychiatrie

Neuromuskuläre Erkrankungen

Myasthenia gravis

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Ablagerungen der Multiple Sklerose, orange dargestellt in einem blauen Neuronennetz.

KI sieht Multiple Sklerose als Krankheitskontinuum

Aktuelles

Die Multiple Sklerose (MS) galt bislang als eine Erkrankung mit verschiedenen Subtypen wie „schubförmig“ oder „progredient“. Eine internationale Studie stellt dieses dogmatische Modell radikal infrage. Statt fixer Krankheitsphänotypen identifiziert ein KI-gestütztes Modell vier zentrale Zustandsdimensionen.

Neurologie und Psychiatrie

Demyelinisierende Erkrankungen

Multiple Sklerose

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Hirnrinde altert weniger als gedacht

Aktuelles

Das menschliche Gehirn altert weniger als gedacht und schichtweise – jedenfalls in dem für den Tastsinn zuständigen Bereich der Hirnrinde. Zu diesem Schluss kommen Forschende des DZNE, der Universität Magdeburg und des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung an der Universität Tübingen anhand von Hirnscans von jungen und älteren Erwachsenen sowie Untersuchungen an Mäusen.

Neurologie und Psychiatrie

Neurophysiologie

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🔒 TYSABRI™ (Natalizumab) hat EU-Zulassung für die subkutane Selbstinjektion erhalten

Aus der Industrie

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat TYSABRI™ (Natalizumab) für die subkutane (s.c.) Selbstinjektion bei Patientinnen und Patienten mit hochaktiver, schubförmig remittierender Multipler Sklerose (MS) zugelassen.

Neurologie und Psychiatrie

Demyelinisierende Erkrankungen

Multiple Sklerose

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Doppelt so viele Lachgas-Vergiftungen wie im Vorjahr

Aktuelles

Das Giftinformationszentrum Nord (GIZ-Nord) führte 2024 mehr als 50.000 Beratungen durch. Darunter 34 Anrufe wegen Vergiftungen mit Lachgas, im Jahr 2023 waren es nur halb so viele. Das GIZ-Nord warnt eindringlich vor dem Missbrauch dieses in Deutschland legalen Rauschmittels.

Neurologie und Psychiatrie

Forschung

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Biomarker für Insulinresistenz des Gehirns im Blut entdeckt

Aktuelles

Reagiert das Gehirn nicht mehr richtig auf Insulin, liegt eine Insulinresistenz vor, die das Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Alzheimer erhöht. Forschende des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) in Potsdam-Rehbrücke und Tübingen haben nun im Blut von Personen ohne Typ-2-Diabetes epigenetische Veränderungen, d. h. kleine Veränderungen an der Erbsubstanz, entdeckt, die zeigen, wie gut das Gehirn auf Insulin anspricht.

Neurologie und Psychiatrie

Neurophysiologie

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