Innovative Technologien und neue labormedizinische Verfahren: Die Parkinson-Forschung macht weltweit vielversprechende Fortschritte. „Parkinson-Forschung war noch nie so spannend wie jetzt. Auf dem Weg zur Heilung ist überall viel Hoffnung zu spüren“, sagt Prof. Alexander Storch, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie Universitätsmedizin Rostock, zweiter Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) e.V. und Kongresspräsident beim Deutschen Kongress für Parkinson und Bewegungsstörungen vom 25.-27. April in Rostock.
Die Adoleszenz stellt eine Phase wichtiger physischer und psychischer Veränderungen dar. Über das Erreichen der Geschlechtsreife hinaus kommt es zu einer grundlegenden Reorganisation des Gehirnes. In dieser Phase werden die Weichen für das gesamte spätere Leben neu gestellt in positiver wie auch negativer Richtung. Neben den ersten 1.000 Lebenstagen ist es also eine bedeutende Entwicklungsphase für jeden Menschen.
Spezialisierte Zellen namens Oligodendrozyten reagieren auf die Aktivität der Hirnzellen und versorgen die langen Nervenverbindungen bedarfsgerecht mit Energie, wie UZH-Forschende zeigen. Wird bei Mäusen diese zelluläre Kommunikation unterbrochen, treten mit fortschreitendem Alter Schäden an den Nervenfasern auf, die jenen bei neurodegenerativen Erkrankungen ähneln.
Bestimmte Hirntumoren bei Kleinkindern enthalten einerseits Zellen, die sich ganz ähnlich wie normale Hirnzellen entwickeln und andere, die sich bereits bösartig entwickelt haben, je nachdem wo sie sich innerhalb des Tumors befinden. Durch Analysen einzelner Zellen konnte ein Forscherteam des KiTZ, des DKFZ und des UKHD die genetischen Programme der einzelnen Zellen im Detail charakterisieren und ihren Entwicklungsweg innerhalb des Tumors nachweisen.
Welche medikamentösen und nicht-medikamentösen Behandlungen bei Menschen mit refraktärer Migräne in Betracht kommen, wurde anlässlich des Schmerzkongresses in Mannheim diskutiert. Zusätzlich dazu wurden erste Erfahrungen zu neueren Ansätzen der elektrischen Stimulation mit cranialer Elektrostimulation (CES) und kinetischen Oszillations Stimulation (K.O.S) ausgetauscht.
In den USA wurden die Beta-Amyloid-Antikörper Aducanumab und Lecanemab zur Behandlung der Alzheimer Krankheit zugelassen. Durch diese Antikörper, die per Infusion in zwei- oder vierwöchigen Abständen verabreicht werden, wird Beta-Amyloid aus dem Gehirn entfernt und der Verlauf der Erkrankung deutlich verlangsamt. Die Zulassung eines dritten derartigen Antikörpers, Donanemab, steht in den USA wahrscheinlich demnächst bevor. In Europa wird für das kommende Jahr die Zulassung von Lecanemab erwartet.
Warum schlafen wir? Dieses Rätsel ist trotz intensiver wissenschaftlicher Forschung noch immer nicht abschließend geklärt und ein faszinierender Teil der Schlafforschung. Daran schließt sich die Frage an, warum manche Menschen keinen normalen Schlaf-Wach-Rhythmus entwickeln können oder unter übermäßiger Schläfrigkeit am Tag leiden. Mit diesen Themen beschäftigt sich der Neurologe und Schlafmediziner Prof. Dr. Ulf Kallweit.
Ein Windhauch reicht aus und ein elektrisierender Schmerz fährt wie ein Blitz durchs Gesicht: Neurologen können die Trigeminusneuralgie (TN) aufgrund ihrer prägnanten Symptomatik relativ leicht diagnostizieren. In den letzten zehn Jahren wurden neue Erkenntnisse über die Symptomatik, die Pathophysiologie und die Behandlung der TN gewonnen, die neben einer Änderung der Klassifizierung der Erkrankung auch zur notwendigen Überarbeitung der Leitlinie geführt haben.
Das Tourette-Syndrom (TS) ist definiert als eine Erkrankung, bei der verschiedene motorische Tics und mindestens ein vokaler Tic im Verlauf der Krankheit (nicht notwendigerweise parallel) auftreten, vor dem 18. Lebensjahr beginnen und – auch wenn sie sich in Frequenz, Lokalisation und Stärke ändern können – mindestens ein Jahr bestehen.
Eine neue Studie liefert ermutigende Hinweise, dass die Tiefe Hirnstimulation der Thalamus-Region kognitive Beeinträchtigungen nach moderaten und schweren Schädel-Hirn-Traumata verbessern könnte. Die Behandlung erwies sich in dieser Feasability-Studie als sicher und wirksam. Randomisierte Studien müssen nun folgen.
Innovative Technologien und neue labormedizinische Verfahren: Die Parkinson-Forschung macht weltweit vielversprechende Fortschritte. „Parkinson-Forschung war noch nie so spannend wie jetzt. Auf dem Weg zur Heilung ist überall viel Hoffnung zu spüren“, sagt Prof. Alexander Storch, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie Universitätsmedizin Rostock, zweiter Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) e.V. und Kongresspräsident beim Deutschen Kongress für Parkinson und Bewegungsstörungen vom 25.-27. April in Rostock.
Die Adoleszenz stellt eine Phase wichtiger physischer und psychischer Veränderungen dar. Über das Erreichen der Geschlechtsreife hinaus kommt es zu einer grundlegenden Reorganisation des Gehirnes. In dieser Phase werden die Weichen für das gesamte spätere Leben neu gestellt in positiver wie auch negativer Richtung. Neben den ersten 1.000 Lebenstagen ist es also eine bedeutende Entwicklungsphase für jeden Menschen.
Spezialisierte Zellen namens Oligodendrozyten reagieren auf die Aktivität der Hirnzellen und versorgen die langen Nervenverbindungen bedarfsgerecht mit Energie, wie UZH-Forschende zeigen. Wird bei Mäusen diese zelluläre Kommunikation unterbrochen, treten mit fortschreitendem Alter Schäden an den Nervenfasern auf, die jenen bei neurodegenerativen Erkrankungen ähneln.
Bestimmte Hirntumoren bei Kleinkindern enthalten einerseits Zellen, die sich ganz ähnlich wie normale Hirnzellen entwickeln und andere, die sich bereits bösartig entwickelt haben, je nachdem wo sie sich innerhalb des Tumors befinden. Durch Analysen einzelner Zellen konnte ein Forscherteam des KiTZ, des DKFZ und des UKHD die genetischen Programme der einzelnen Zellen im Detail charakterisieren und ihren Entwicklungsweg innerhalb des Tumors nachweisen.
Welche medikamentösen und nicht-medikamentösen Behandlungen bei Menschen mit refraktärer Migräne in Betracht kommen, wurde anlässlich des Schmerzkongresses in Mannheim diskutiert. Zusätzlich dazu wurden erste Erfahrungen zu neueren Ansätzen der elektrischen Stimulation mit cranialer Elektrostimulation (CES) und kinetischen Oszillations Stimulation (K.O.S) ausgetauscht.
In den USA wurden die Beta-Amyloid-Antikörper Aducanumab und Lecanemab zur Behandlung der Alzheimer Krankheit zugelassen. Durch diese Antikörper, die per Infusion in zwei- oder vierwöchigen Abständen verabreicht werden, wird Beta-Amyloid aus dem Gehirn entfernt und der Verlauf der Erkrankung deutlich verlangsamt. Die Zulassung eines dritten derartigen Antikörpers, Donanemab, steht in den USA wahrscheinlich demnächst bevor. In Europa wird für das kommende Jahr die Zulassung von Lecanemab erwartet.
Warum schlafen wir? Dieses Rätsel ist trotz intensiver wissenschaftlicher Forschung noch immer nicht abschließend geklärt und ein faszinierender Teil der Schlafforschung. Daran schließt sich die Frage an, warum manche Menschen keinen normalen Schlaf-Wach-Rhythmus entwickeln können oder unter übermäßiger Schläfrigkeit am Tag leiden. Mit diesen Themen beschäftigt sich der Neurologe und Schlafmediziner Prof. Dr. Ulf Kallweit.
Ein Windhauch reicht aus und ein elektrisierender Schmerz fährt wie ein Blitz durchs Gesicht: Neurologen können die Trigeminusneuralgie (TN) aufgrund ihrer prägnanten Symptomatik relativ leicht diagnostizieren. In den letzten zehn Jahren wurden neue Erkenntnisse über die Symptomatik, die Pathophysiologie und die Behandlung der TN gewonnen, die neben einer Änderung der Klassifizierung der Erkrankung auch zur notwendigen Überarbeitung der Leitlinie geführt haben.
Das Tourette-Syndrom (TS) ist definiert als eine Erkrankung, bei der verschiedene motorische Tics und mindestens ein vokaler Tic im Verlauf der Krankheit (nicht notwendigerweise parallel) auftreten, vor dem 18. Lebensjahr beginnen und – auch wenn sie sich in Frequenz, Lokalisation und Stärke ändern können – mindestens ein Jahr bestehen.
Eine neue Studie liefert ermutigende Hinweise, dass die Tiefe Hirnstimulation der Thalamus-Region kognitive Beeinträchtigungen nach moderaten und schweren Schädel-Hirn-Traumata verbessern könnte. Die Behandlung erwies sich in dieser Feasability-Studie als sicher und wirksam. Randomisierte Studien müssen nun folgen.
Aktuelle Themen, spannende Expertentalks und Einblicke in Forschung, Praxis und Trends. Hören Sie jetzt die aktuelle Folge des mgo medizin Podcasts!
NEWSLETTER - Das Beste aus der Branche!
Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an und erhalten Sie regelmäßig aktuelle Informationen, spannende Fachartikel und exklusive Angebote aus der Medizin - direkt in Ihr Postfach
Lesen Sie alle Ausgaben unserer Fachzeitschriften im ePaper-Archiv – digital, komfortabel und jederzeit verfügbar für Ihr medizinisches Fachwissen auf Abruf.