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Digitale Biomarker bei der Parkinson-Krankheit

Ein älterer Mann schaut auf seine Smart Watch an seinem Handgelenk.

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Digitale Biomarker bei der Parkinson-Krankheit

Fachbeitrag

Neurologie und Psychiatrie

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mgb medizin Redaktion

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4 MIN

Erschienen in: neuro aktuell

Die Neurologie erweitert ihr diagnostisches Spektrum: Digitale eröffnen neue Technologien Möglichkeiten, um Krankheitsverläufe objektiv, kontinuierlich und patientennah im Alltag zu erfassen. Digitale Biomarker – dies sind digital erhobene, quantifizierbare Parameter zur Erfassung von motorischen oder kognitiven Funktionen [1] – gewinnen insbesondere bei neurodegenerativen Erkrankungen wie der Parkinson-Krankheit (PK) immer mehr an Bedeutung.

Während klassische Biomarker biologische oder pathologische Prozesse auf der Basis von Laborparametern oder Bildgebung charakterisieren [2], nutzen digitale Biomarker Daten, die mittels Sensoren, Smartphones oder Wearables standardisiert in der Klinik, oder noch lebensnaher und somit wertvoller im Alltag der Betroffenen erhoben werden. Gerade in der Parkinsonforschung und -versorgung bieten digitale Biomarker das Potenzial, motorische und nicht-motorische Symptome vielschichtig und valide zu erfassen, Therapien zu personalisieren und neue Erkenntnisse für die Erforschung von Krankheitsverläufen zu gewinnen [3, 4].

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