Neurologie und Psychiatrie » Epilepsie

»

Kavernome des Temporallappens bei Epilepsie – Bedeutung des Hippocampus 

Educational model of human brain displayed with MRI scans in clinical

Quelle: © Nadzeya - stock.adobe.com

Kavernome des Temporallappens bei Epilepsie – Bedeutung des Hippocampus 

Fachbeitrag

Neurologie und Psychiatrie

Epilepsie

mgb medizin Redaktion

Verlag

15 MIN

Erschienen in: neuro aktuell

Kavernome des Temporallappens sind zerebrale Gefäßfehlbildungen, die häufig epileptische Anfälle verursachen. Die räumliche Beziehung zum Hippocampus spielt eine entscheidende Rolle für die Therapieplanung und das neuropsychologische Outcome. Dieser Review beleuchtet anatomische Besonderheiten, pathophysiologische Mechanismen und evidenzbasierte Kriterien für chirurgische Eingriffe bei epileptogenen Kavernomen. 

Histopathologische Befunde zerebraler Kavernome 

Zerebrale kavernöse Malformationen (CCM) sind kompakte Ansammlungen von Gefäßräumen ohne dazwischenliegendes Hirnparenchym. Ihre Gefäßwände weisen eine unüblich dünne Konformität auf, ihnen fehlen Muskel- bzw. Elastizitätsschichten und sie sind meist von Hämosiderin und Gliose umgeben. CCM können sporadisch oder familiär auftreten. 

Geschützte Inhalte gemäß Heilmittelwerbegesetz (HWG)

Die Inhalte dieser Seite unterliegen dem Heilmittelwerbegesetz (HWG) und sind daher nur nach Anmeldung zugänglich. Bitte loggen Sie sich ein, um auf alle geschützten Informationen, Materialien und das exklusive E-Paper zugreifen zu können.

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Launch Agakalin® Hartkapseln: Das Atomoxetin der MEDICE Health Family

Aktuelles

Die Agakalin® Hartkapseln mit dem Wirkstoff Atomoxetin (ATX) sind ab sofort in sieben Dosisstärken (Packungsgröße: 28 Stück) lieferbar...

Neurologie und Psychiatrie

Neurodiversität

ADHS

Beitrag lesen

Demenz kostet Europa jährlich über 221 Milliarden Euro

Aktuelles

Die gesellschaftlichen Kosten von Demenz in Europa sind höher als bislang angenommen. Eine aktuelle Analyse zeigt, dass vor allem Angehörige einen Großteil der Versorgung leisten. Die Ergebnisse verdeutlichen den Handlungsbedarf bei Prävention, Diagnostik und Versorgungsstrukturen.

Neurologie und Psychiatrie

Demenz-Erkrankungen

Beitrag lesen

Myasthenia gravis – Diagnostik und Therapie

Fachbeitrag

Die Myasthenia gravis (MG) ist eine seltene Erkrankung der neuromuskulären Synapse, die durch Autoantikörper vermittelt wird. Die Inzidenz liegt bei etwa 0.5–5/100.000, wobei Inzidenz und Prävalenz anzusteigen scheinen [1, 2]. Die Erkrankung zeigt zwei Häufigkeitsgipfel, zwischen 20–30 Jahren sind vorwiegend Frauen betroffen, ein zweiter Häufigkeitsgipfel bei 60–70 Jahren zeigt ein Überwiegen männlicher Erkrankter (Übersicht in [3]).

Neurologie und Psychiatrie

Neuromuskuläre Erkrankungen

Myasthenia gravis

Beitrag lesen