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Künstliche Intelligenz und humanoide Roboter im Einsatz für die Schlaganfall-Rehabilitation

Künstliche Intelligenz und humanoide Roboter im Einsatz für die Schlaganfall-Rehabilitation

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Erschienen in: neuro aktuell

Schlaganfallinzidenz und -prävalenz nehmen weltweit deutlich zu. Zeitgleich zeigt die klinische Forschung, dass intensives spezifisches Training über eine längere Zeit bei den Schlaganfallbetroffenen Alltagsbehinderungen maßgeblich reduzieren kann. Das führt zu der Erkenntnis, dass bei gleichzeitig limitierten humanen Ressourcen (Therapeuten, die ein neurorehabilitatives Training anbieten können) eine Lücke besteht und diese zukünftig wahrscheinlich zunehmen wird. Das hier vorgestellte Therapie-Expertensystem „E-BRAiN, evidenzbasierte Roboterassistenz in der Neurorehabilitation“ (www.ebrain-science.de) ist mit künstlicher Intelligenz in der Lage, einen humanoiden Roboter mit komplexem Therapiewissen und Wissen um patientenbezogene Besonderheiten zu verbinden. Es generiert zudem den Therapiedialog von der Begrüßung bis zur Verabschiedung und erlaubt, verschiedene Behandlungsformen anzubieten. Auf eine solche Weise besteht eine verbesserte Chance dieses „Mismatch“ zwischen dem Angebot und der Nachfrage von Therapien zur Minderung von Alltagsbehinderungen zu schließen.

Bildquelle: Forschungsprojekt E-BRAIN, Universitätsmedizin Greifswald, abgebildet in: Platz T, Pedersen AL, Deutsch P, Bobe S. Künstliche Intelligenz und humanoide Roboter im Einsatz für die Schlaganfall-Rehabilitation. neuro aktuell 2022; Ausgabe Juni, S. 18, Abb. 2.

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