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Neurofilamente, Motoneurondegeneration und Elektromyographie bei der ALS

Motor neuron damaged by Amyotrophic Lateral Sclerosis (ALS) - 3d illustration closeup view

Quelle: LASZLO - stock.adobe.com

Neurofilamente, Motoneurondegeneration und Elektromyographie bei der ALS

Fachbeitrag

Neurologie und Psychiatrie

Neuromuskuläre Erkrankungen

Amyotrophe Lateralsklerose

mgb medizin Redaktion

Verlag

7 MIN

Erschienen in: neuro aktuell

Kennzeichnend für die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist die progressive Degeneration von kortikospinalen und kortikobulbären Motoneuronen, entsprechend den oberen Motoneuronen, sowie Motoneuronen der Hirnnervenkerne und spinalen Vorderhornzellen, entsprechend den unteren Motoneuronen. Eine Schädigung des oberen Motoneurons äußert sich klinisch als spastisch erhöhter Muskeltonus mit oder ohne gesteigerte Reflexe sowie dem Nachweis von pathologischen Reflexen bzw. Pyramidenbahnzeichen. Demgegenüber entsprechen myatrophe Paresen, eine Hypo- bis Areflexie und ein schlaffer Muskeltonus einer Schädigung des unteren Motoneurons [1]. Diagnostisch relevant sind der Nachweis der motoneuronalen Schädigung in den vier anatomischen Regionen bulbär bzw. kranial (im Folgenden bulbär), zervikal, thorakal und lumbal.

Autoren: Dr. Lars H. Volk, Prof. Dr. Susanne Petri

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