Myasthenia gravis – Diagnostik und Therapie

Fachbeitrag

Die Myasthenia gravis (MG) ist eine seltene Erkrankung der neuromuskulären Synapse, die durch Autoantikörper vermittelt wird. Die Inzidenz liegt bei etwa 0.5–5/100.000, wobei Inzidenz und Prävalenz anzusteigen scheinen [1, 2]. Die Erkrankung zeigt zwei Häufigkeitsgipfel, zwischen 20–30 Jahren sind vorwiegend Frauen betroffen, ein zweiter Häufigkeitsgipfel bei 60–70 Jahren zeigt ein Überwiegen männlicher Erkrankter (Übersicht in [3]).

Neurologie und Psychiatrie

Neuromuskuläre Erkrankungen

Myasthenia gravis

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Innovative Therapieoptionen und neue Erkenntnisse bei Myasthenia gravis

Kongress

In den letzten Jahren gab es bedeutende Fortschritte in Bezug auf die Therapieoptionen bei Myasthenia gravis (MG). Anlässlich des diesjährigen EAN-Kongresses präsentierten Prof. Anna Rostedt Punga, Uppsala, Prof. Anna Kostera-Pruszczyk, Warschau, und Prof. Aiden Haghikia, Bochum, einen Überblick über neue immunologische Erkenntnisse sowie innovative Therapieansätze – von zielgerichteten Antikörpern bis hin zu CAR-T-Zelltherapien.

Neurologie und Psychiatrie

Neuromuskuläre Erkrankungen

Myasthenia gravis

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3D-Illustration einer neuromuskulären Synapse mit Acetylcholinrezeptoren bei Myasthenia gravis

Erste und einzige zugelassene gegen CD19-gerichtete Therapie der gMG

Aus der Industrie

Seit Februar 2026 ist UPLIZNA® (Inebilizumab) als Zusatzbehandlung zur Standardtherapie für Erwachsene mit generalisierter Myasthenia gravis (gMG), die positiv auf anti-Acetylcholinrezeptor (AChR)- oder anti-muskelspezifische Tyrosinkinase (MuSK)-Antikörper getestet wurden, zugelassen.

Neurologie und Psychiatrie

Neuromuskuläre Erkrankungen

Myasthenia gravis

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Krebsmedikament zeigt überraschende Wirkung bei Myasthenia gravis 

Aktuelles

Eine ursprünglich zur Behandlung von Blutkrebs entwickelte Immuntherapie hat bei einer Patientin mit schwerer Myasthenia gravis zu einer anhaltenden, fast vollständigen Besserung geführt. Die einmalige Gabe eines sogenannten bispezifischen T-Zell-Antikörpers (TCE) an der Universitätsmedizin Magdeburg führte innerhalb weniger Wochen zu einem Wiedergewinn verlorener Lebensqualität 

Neurologie und Psychiatrie

Neuromuskuläre Erkrankungen

Myasthenia gravis

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MyaLink-Plattform verbessert die Versorgung von Myasthenie-Betroffenen

Aktuelles

Myasthenia gravis ist eine seltene neurologische Autoimmunerkrankung, die zu einer fluktuierenden belastungsabhängigen Muskelschwächeführt. Betroffen sind etwa 17.000 Menschen in Deutschland. Sie finden häufig nur schwer Zugang zu einer passenden Versorgung, z.B. zu komplexen Immuntherapien.

Neurologie und Psychiatrie

Neuromuskuläre Erkrankungen

Myasthenia gravis

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🔒 Myasthenia Gravis: Paradigmenwechsel in Therapiezielen und Behandlungsstrategien

Fachbeitrag

Die Myasthenia gravis (MG), eine Autoimmunerkrankung der neuromuskulären Synapse, erlebt einen grundlegenden Wandel in der Therapie. Während traditionelle Ansätze auf Symptomkontrolle und allgemeine Immunsuppression abzielen, haben sich zielgerichtete Therapien und individualisierte Strategien etabliert. Dieser Artikel diskutiert evidenzbasierte Therapiealgorithmen unter Berücksichtigung deutscher Leitlinien, aktueller Studiendaten und des Paradigmenwechsels hin zu frühzeitigen, personalisierten Interventionen.

Neurologie und Psychiatrie

Neuromuskuläre Erkrankungen

Myasthenia gravis

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Myasthenia gravis –Differenzialdiagnose und Therapie für die Praxis

Fachbeitrag

Die Myasthenia gravis (MG) ist eine Autoimmunerkrankung, die sich durch eine belastungsabhängige Muskelschwäche der okulären, bulbären, Extremitäten- oder Rumpfmuskulatur auszeichnet und heutzutage anhand des Antikörperstatus, Thymuspathologie, Alter und Art des Verlaufs klassifiziert wird. Mit der optimalen Behandlung ist die Prognose bezüglich der Letalität gut und der Lebensqualität überwiegend zufriedenstellend bis gut.

Neurologie und Psychiatrie

Neuromuskuläre Erkrankungen

Myasthenia gravis

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