E-Paper

Neurologie und Psychiatrie » Neuromuskuläre Erkrankungen » Myasthenia gravis

»

Myasthenia gravis –Differenzialdiagnose und Therapie für die Praxis

Myasthenia gravis –Differenzialdiagnose und Therapie für die Praxis

Fachbeitrag

Neurologie und Psychiatrie

Neuromuskuläre Erkrankungen

Myasthenia gravis

1 MIN

Erschienen in: neuro aktuell

Die Myasthenia gravis (MG) ist eine Autoimmunerkrankung, die sich durch eine belastungsabhängige Muskelschwäche der okulären, bulbären, Extremitäten- oder Rumpfmuskulatur auszeichnet und heutzutage anhand des Antikörperstatus, Thymuspathologie, Alter und Art des Verlaufs klassifiziert wird. Mit der optimalen Behandlung ist die Prognose bezüglich der Letalität gut und der Lebensqualität überwiegend zufriedenstellend bis gut. Neben der symptomatischen Therapie kommen regelhaft immunsuppressive Therapieverfahren zum Einsatz, die neben Steroiden klassische Langzeitimmunsuppressiva wie Azathioprin und die Thymektomie umfassen. Immer mehr neue therapeutische Ansätze werden entwickelt, von denen aktuell die sog. therapierefraktären Verläufe profitieren. Die Behandlung von MG-Patienten sollte aufgrund der Seltenheit der Erkrankung aus spezialisierten Myasthenie-Zentren heraus geleitet werden. Perspektivisch werden neben der Entwicklung neuer spezifischer Therapieverfahren auch genauere epidemiologische und Sicherheitsdaten, die durch das Deutsche Myasthenie-Register (MyaReg®) zur Verfügung stehen werden, zur Verbesserung der Versorgungsqualität beitragen.

Artikel in der Vorschau sehen
Vollständigen Fachartikel auf med-search lesen

Bilderquelle: © Alessandro Grandini, stock.adobe.com

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Demenz kostet Europa jährlich über 221 Milliarden Euro

Aktuelles

Die gesellschaftlichen Kosten von Demenz in Europa sind höher als bislang angenommen. Eine aktuelle Analyse zeigt, dass vor allem Angehörige einen Großteil der Versorgung leisten. Die Ergebnisse verdeutlichen den Handlungsbedarf bei Prävention, Diagnostik und Versorgungsstrukturen.

Neurologie und Psychiatrie

Demenz-Erkrankungen

Beitrag lesen

Myasthenia gravis – Diagnostik und Therapie

Fachbeitrag

Die Myasthenia gravis (MG) ist eine seltene Erkrankung der neuromuskulären Synapse, die durch Autoantikörper vermittelt wird. Die Inzidenz liegt bei etwa 0.5–5/100.000, wobei Inzidenz und Prävalenz anzusteigen scheinen [1, 2]. Die Erkrankung zeigt zwei Häufigkeitsgipfel, zwischen 20–30 Jahren sind vorwiegend Frauen betroffen, ein zweiter Häufigkeitsgipfel bei 60–70 Jahren zeigt ein Überwiegen männlicher Erkrankter (Übersicht in [3]).

Neurologie und Psychiatrie

Neuromuskuläre Erkrankungen

Myasthenia gravis

Beitrag lesen

Neuer Schutzmechanismus für Nervenzellen bei Multipler Sklerose entdeckt

Aktuelles

Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben einen bislang unbekannten Mechanismus entdeckt, der Nervenzellen bei Multipler Sklerose (MS) vor einem entzündungsbedingten Zelltod schützen kann.

Neurologie und Psychiatrie

Demyelinisierende Erkrankungen

Multiple Sklerose

Beitrag lesen