🔒 Amyotrophe Lateralsklerose – Auf dem Weg zur personalisierten Therapie

News

Die Erfolge bei der molekularen Charakterisierung von Patient*innen mit amyotropher Lateralsklerose (ALS) sowie neue Blut- bzw. Liquor-basierte Biomarker haben nach Ansicht von Prof. Merit Cudkowitz, Boston, die Voraussetzungen für eine bessere Identifikation von Kohorten mit unterschiedlichem klinischem Phänotyp und Progressionsdynamik gelegt. Dies ermöglicht auch die Entwicklung neuer personalisierter Therapien, meinte die Neurologin auf der AAN-Jahrestagung 2025 in San Diego.

Neurologie und Psychiatrie

Neuromuskuläre Erkrankungen

Amyotrophe Lateralsklerose

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Wendepunkt in der Paarbeziehung markiert den Anfang vom Ende

News

Das Ende einer Paarbeziehung kommt nicht aus heiterem Himmel, sondern zeichnet sich schon ein bis zwei Jahre vor der Trennung relativ deutlich ab. Wie eine Studie aus der Psychologie zeigt, verläuft das Endstadium einer Beziehung in zwei Phasen. Demnach nimmt die Beziehungszufriedenheit vor einer Trennung zunächst graduell ab und erreicht etwa ein bis zwei Jahre vor der Trennung einen Transitionspunkt.

Neurologie und Psychiatrie

Forschung

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Neuartiger, kompakter „Hirnschrittmacher“ hilft Menschen mit Parkinson

Pharmaservice

Als einem der ersten Parkinson-Betroffenen in Europa ist Wadim Luft am UKM ein neues System zur Tiefen Hirnstimulation implantiert worden. Im Vergleich zu Vorgängern des etablierten Verfahrens, das auf elektrische Impulse setzt, bietet das neue Gerät betroffenen Patientinnen und Patienten vor allem Vorteile durch eine kompaktere Bauweise und eine deutlich längere Laufzeit des Stimulators zwischen den Ladezyklen.

Neurologie und Psychiatrie

Bewegungsstörungen

Parkinson-Krankheit

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Postpartale Depressionen noch während der Schwangerschaft vorhersagen

News

Das eigene Kind zum ersten Mal im Arm zu halten, ist zweifelsohne ein besonderer und überwältigender Moment im Leben – doch nicht für jede junge Mutter bedeutet er eine Welle des Glücks. Der „Baby Blues“ als postpartales Stimmungstief ist ein häufiges Phänomen, das aber bei 10-15% der Frauen auch nach den ersten Wochen nicht verschwindet: Sie entwickeln eine postpartale Depression, die ihnen dann häufig auch noch große Schuldgefühle bereitet. Die Erkrankung kann eine große Belastung für die gesamte frisch gebackene Familie sein, ist aber im Normalfall gut behandelbar. Um die Prognose weiter zu verbessern, arbeiten Forschende an einem Kriterienkatalog, die eine leichtere Vorhersage und damit frühere Behandlung ermöglicht.

Neurologie und Psychiatrie

Psychische Erkrankungen

Depressionen

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Wie der Hippocampus Orientierung und räumliches Lernen steuert

News

Forschende aus Magdeburg und Erlangen untersuchen gemeinsam, wie unser Gehirn lernt, sich in Räumen zu orientieren und Erinnerungen speichert. Am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) analysieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie Neuronen im Hippocampus unser räumliches Lernen steuern. Dafür nehmen sie im Zeitraffer auf, was im Gehirn von Mäusen geschieht, während sie verschiedene Orientierungsaufgaben lösen. So gewinnen sie umfangreiche Daten, die im zweiten Schritt von Kooperationspartnern an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) mit einem eigens entwickelten KI-Tool ausgewertet werden.

Neurologie und Psychiatrie

Neurophysiologie

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Frau liegt nachts im Bett und leidet unter Insomnie.

🔒 Daridorexant bei chronischer Insomnie: Erfahrungen aus dem Praxisalltag

Pharmaservice

Chronische Insomnie ist mit hohen Belastungen für die Betroffenen verbunden und hat eine erhebliche sozioökonomische Bedeutung. Seit zwei Jahren ist der duale Orexin-Antagonist Daridorexant (QUVIVIQ™) zur Therapie der chronischen Insomnie verfügbar. Er zeichnet sich durch eine belegte Wirksamkeit und gute Verträglichkeit aus. Daridorexant hat die Zulassung zur zeitlich uneingeschränkten Therapie und kann zulasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet werden.

Neurologie und Psychiatrie

Schlaf

Insomnie

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Parkinson-Krankheit: Neue Forschungseinblicke in Pathophysiologie und Genetik

News

Mit einer Prävalenz von 1–2 % in der Bevölkerung ist die Parkinson-Krankheit (Parkinson‘s disease, PD) eine der häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen des extrapyramidal-motorischen Systems. Das Absterben der dopaminergen Neuronen in der Substantia nigra bewirkt eine unzureichende Hemmung des Striatums. Dies führt, neben für die Betroffenen auch sehr belastenden nicht-motorischen Auffälligkeiten, zu den Leitsymptomen Bewegungsarmut, Muskelstarre (Rigor) und Ruhetremor. Mit unterschiedlichen Ansätzen lassen sich die Symptome abmildern, jedoch bleiben die ursächlichen Prozesse bis heute ungeklärt und können daher noch nicht beeinflusst werden. Um Diagnose und Behandlung weiter zu verbessern, ist die Erforschung der genetischen und pathophysiologischen Grundlagen der Krankheit daher von hoher Bedeutung.

Neurologie und Psychiatrie

Bewegungsstörungen

Parkinson-Krankheit

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Wie das Gehirn die unmittelbare Zukunft vorhersehen kann

News

Das Gehirn kann als ein erstaunliches Werkzeug betrachtet werden, das ständig dabei ist, die Zukunft vorherzusehen. Aber wie macht es das? Ein Team von Neurowissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik (MPIEA), des Ernst Strüngmann Instituts für Neurowissenschaften (ESI), beide Frankfurt am Main, und der Goethe-Universität Frankfurt konnte erstmals zeigen, wie spezifische Hirnrhythmen den Zeitpunkt zukünftiger Ereignisse vorhersagen. Die Ergebnisse wurden kürzlich in Nature Communications veröffentlicht.

Neurologie und Psychiatrie

Neurophysiologie

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🔒 Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) bestätigt das positive Votum zu Lecanemab zur Behandlung der frühen Alzheimer-Krankheit

Pharmaservice

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for Medicinal Products for Human Use, CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat sein positives Votum vom November 2024 für den monoklonalen gegen beta-Amyloid (Aβ) gerichteten Antikörper Lecanemab bestätigt.

Neurologie und Psychiatrie

Demenz-Erkrankungen

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Einminütiges Videospiel unterscheidet Autismus von ADHS und Neurotypie

News

Weltweit ist eines von hundert Kindern von einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) betroffen. Derzeit gibt es noch keine kostengünstigen und verlässlichen Tests oder Biomarker, die Kinder mit ASS von solchen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) oder neurotypischen Kindern differenzieren können. Eine rezente, im British Journal of Psychiatry veröffentlichte Studie von Santra et al. präsentiert eine selbst entwickelte computergestützte Beurteilung von motorischer Nachahmung in Form des computerspielähnlichen Tools CAMI (computerized assessment of motor imitation). Diese kann Kinder mit ASS von neurotypischen Kindern und solchen mit ADHS unterscheiden.

Neurologie und Psychiatrie

Neurodiversität

Autismus

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🔒 Amyotrophe Lateralsklerose – Auf dem Weg zur personalisierten Therapie

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Die Erfolge bei der molekularen Charakterisierung von Patient*innen mit amyotropher Lateralsklerose (ALS) sowie neue Blut- bzw. Liquor-basierte Biomarker haben nach Ansicht von Prof. Merit Cudkowitz, Boston, die Voraussetzungen für eine bessere Identifikation von Kohorten mit unterschiedlichem klinischem Phänotyp und Progressionsdynamik gelegt. Dies ermöglicht auch die Entwicklung neuer personalisierter Therapien, meinte die Neurologin auf der AAN-Jahrestagung 2025 in San Diego.

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Neuromuskuläre Erkrankungen

Amyotrophe Lateralsklerose

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Das Ende einer Paarbeziehung kommt nicht aus heiterem Himmel, sondern zeichnet sich schon ein bis zwei Jahre vor der Trennung relativ deutlich ab. Wie eine Studie aus der Psychologie zeigt, verläuft das Endstadium einer Beziehung in zwei Phasen. Demnach nimmt die Beziehungszufriedenheit vor einer Trennung zunächst graduell ab und erreicht etwa ein bis zwei Jahre vor der Trennung einen Transitionspunkt.

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Neuartiger, kompakter „Hirnschrittmacher“ hilft Menschen mit Parkinson

Pharmaservice

Als einem der ersten Parkinson-Betroffenen in Europa ist Wadim Luft am UKM ein neues System zur Tiefen Hirnstimulation implantiert worden. Im Vergleich zu Vorgängern des etablierten Verfahrens, das auf elektrische Impulse setzt, bietet das neue Gerät betroffenen Patientinnen und Patienten vor allem Vorteile durch eine kompaktere Bauweise und eine deutlich längere Laufzeit des Stimulators zwischen den Ladezyklen.

Neurologie und Psychiatrie

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Das eigene Kind zum ersten Mal im Arm zu halten, ist zweifelsohne ein besonderer und überwältigender Moment im Leben – doch nicht für jede junge Mutter bedeutet er eine Welle des Glücks. Der „Baby Blues“ als postpartales Stimmungstief ist ein häufiges Phänomen, das aber bei 10-15% der Frauen auch nach den ersten Wochen nicht verschwindet: Sie entwickeln eine postpartale Depression, die ihnen dann häufig auch noch große Schuldgefühle bereitet. Die Erkrankung kann eine große Belastung für die gesamte frisch gebackene Familie sein, ist aber im Normalfall gut behandelbar. Um die Prognose weiter zu verbessern, arbeiten Forschende an einem Kriterienkatalog, die eine leichtere Vorhersage und damit frühere Behandlung ermöglicht.

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Das Gehirn kann als ein erstaunliches Werkzeug betrachtet werden, das ständig dabei ist, die Zukunft vorherzusehen. Aber wie macht es das? Ein Team von Neurowissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik (MPIEA), des Ernst Strüngmann Instituts für Neurowissenschaften (ESI), beide Frankfurt am Main, und der Goethe-Universität Frankfurt konnte erstmals zeigen, wie spezifische Hirnrhythmen den Zeitpunkt zukünftiger Ereignisse vorhersagen. Die Ergebnisse wurden kürzlich in Nature Communications veröffentlicht.

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Weltweit ist eines von hundert Kindern von einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) betroffen. Derzeit gibt es noch keine kostengünstigen und verlässlichen Tests oder Biomarker, die Kinder mit ASS von solchen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) oder neurotypischen Kindern differenzieren können. Eine rezente, im British Journal of Psychiatry veröffentlichte Studie von Santra et al. präsentiert eine selbst entwickelte computergestützte Beurteilung von motorischer Nachahmung in Form des computerspielähnlichen Tools CAMI (computerized assessment of motor imitation). Diese kann Kinder mit ASS von neurotypischen Kindern und solchen mit ADHS unterscheiden.

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