E-Paper

Wenn die Gefühle Achterbahn fahren – EU fördert Forschung zu Stimmungsschwankungen

Aktuelles

Ein neues internationales Forschungsprojekt, das am Universitätsklinikum Frankfurt koordiniert wird, will die Mechanismen und Ursachen von Stimmungsschwankungen bei Menschen mit bestimmten psychischen Erkrankungen aufdecken. Es wird von der EU-Kommission mit 1,3 Millionen Euro gefördert. Die Rekrutierung der Patientinnen und Patienten* ist jetzt gestartet.

Neurologie und Psychiatrie

Psychische Erkrankungen

Beitrag lesen

Entwicklung von Gehirn und Nervensystem beim Kleinkind – hochauflösende Ultraschalltechnik bringt neue Erkenntnisse

Aktuelles

In den ersten zwei Lebensjahren des Menschen entwickeln sich Gehirnmasse und Synapsen rasant, die Nervenleitgeschwindigkeit verdoppelt sich. Der strukturelle Umbau des peripheren Nervensystems konnte lange nur mit Tierexperimenten und invasiven Techniken untersucht werden. Ein Schweizer Forschungsteam hat nun die Reifung des peripheren Nervensystems beim Kind mittels hochauflösender Ultraschallsonden genauer beschrieben.

Neurologie und Psychiatrie

Neurophysiologie

Beitrag lesen

Fazialisparese: Auch Mundgesundheit betroffen

Aktuelles

Halbseitige Gesichtslähmungen wirken sich auch auf den Gesundheitszustand von Zähnen und Zahnfleisch aus. Eine Fallkontrollstudie des Universitätsklinikum Jena zeigte, dass die Mundgesundheit von Patientinnen und Patienten* im Vergleich zu Gesunden vermindert ist. Auch im Seitenvergleich schnitt die gelähmte Gesichtshälfte schlechter ab als die nicht betroffene Seite. Das Autorenteam der in PLOS ONE veröffentlichten Studie empfiehlt deshalb die Ergänzung der Behandlung um zahnmedizinische Kontrollen.

Neurologie und Psychiatrie

Neurointensiv- und Notfallmedizin

Schlaganfall

Beitrag lesen

Diagnose von Hirnmetastasen-Rezidiven und therapiebedingten MRT-Veränderungen mittels PET

Aktuelles

Hirnmetastasen von Patienten mit extrakraniellen Tumoren gehen mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität einher. Die Radiochirurgie und Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren sind derzeit essenzielle Bestandteile der Therapie von Hirnmetastasen.

Neurologie und Psychiatrie

Neuroonkologie

Beitrag lesen

Depressionsbehandlung mit mentalisierungsfördernder Verhaltenstherapie

Aktuelles

Mentalisierungsfördernde Verhaltenstherapie ist eine neue Form der Depressionsbehandlung. Sie erarbeitet auf entwicklungspsychologischer Basis ein tiefes Verständnis emotionaler Prozesse, aus dem eine kraftvolle Therapiemotivation hervorgeht: Bindungssicherheit in der Therapie – die neue Erlaubnis gebende Lebensregel ersetzt die dysfunktionale Überlebensregel, die zur Symptombildung geführt hatte.

Neurologie und Psychiatrie

Psychische Erkrankungen

Depressionen

Beitrag lesen

Lichttherapie lindert Erschöpfungssyndrom bei Multipler Sklerose

Aktuelles

Multiple Sklerose (MS) wird so gut wie immer von Fatigue begleitet, einer massiven Müdigkeit, die von der überwiegenden Zahl der Patientinnen und Patienten* als das am meisten belastende Symptom beschrieben wird. In einer aktuellen wissenschaftlichen Untersuchung förderte eine Forschungsgruppe um Stefan Seidel von der Universitätsklinik für Neurologie von MedUni Wien und AKH Wien die Lichttherapie als vielversprechende nicht-medikamentöse Behandlungsoption Erstaunliches zu Tage.

Neurologie und Psychiatrie

Demyelinisierende Erkrankungen

Multiple Sklerose

Beitrag lesen

Komorbide Insomnie bei Depression

Fachbeitrag

Eine Insomnie äußert sich durch Ein- und Durchschlafstörungen, Früherwachen oder eine Kombination aus beidem. Depressive Personen sind deutlich häufiger von einer Insomnie betroffen als nicht-depressive Menschen. Aus diesem Grund sollte der Blick der Psychotherapeuten bei Patienten mit Major Depression auch auf die Behandlung der chronischen Insomnie gerichtet sein.

Neurologie und Psychiatrie

Schlaf

Insomnie

Beitrag lesen

Schlafförderung bei Menschen mit neurologischen Krankheiten

Fachbeitrag

Schlafschwierigkeiten sind bei Menschen mit neurologischen Erkrankungen häufig. Um die negativen Folgen abwenden zu können, sollten Veränderungen im Schlafverhalten frühzeitig erkannt und mit geeigneten Assessmentinstrumenten pflegerisch erfasst werden.

Neurologie und Psychiatrie

Schlaf

Beitrag lesen

Mitochondrien übertragen Signale im Immun- und Nervensystem

Aktuelles

Mitochondrien sind vor allem als die Kraftwerke der Zellen bekannt. Diese Zellorganellen sind aber nicht nur für die Energiebereitstellung von Bedeutung: Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Konstanze Winklhofer an der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum konnte zeigen, dass Mitochondrien auch eine wichtige Rolle bei der Übertragung von Signalprozessen im angeborenen Immunsystem spielen. Sie regulieren einen Signalweg, der zur Ausschaltung von Krankheitserregern führt, aber bei zu langer Aktivierung durch chronische Entzündungen Schaden anrichten kann. Das Forschungsteam berichtet in der Zeitschrift EMBO Journal vom 17. November 2022.

Neurologie und Psychiatrie

Neurophysiologie

Beitrag lesen

Hirn-OP: Genaue Prognosen für mögliche Sprachstörungen bei Patienten möglich

Aktuelles

Wie hoch ist das Risiko für Patientinnen und Patienten, bei einer Hirntumor-OP das Sprachvermögen zu verlieren? Um das herauszufinden, analysieren Forschende des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM) das Gehirn als Netzwerk. Eine aktuelle Studie mit 60 Patienten bestätigt, dass bereits drei Viertel der Prognosen zutrafen.

Neurologie und Psychiatrie

Neurophysiologie

Beitrag lesen

Die neusten Beiträge

Wenn die Gefühle Achterbahn fahren – EU fördert Forschung zu Stimmungsschwankungen

Aktuelles

Ein neues internationales Forschungsprojekt, das am Universitätsklinikum Frankfurt koordiniert wird, will die Mechanismen und Ursachen von Stimmungsschwankungen bei Menschen mit bestimmten psychischen Erkrankungen aufdecken. Es wird von der EU-Kommission mit 1,3 Millionen Euro gefördert. Die Rekrutierung der Patientinnen und Patienten* ist jetzt gestartet.

Neurologie und Psychiatrie

Psychische Erkrankungen

Beitrag lesen

Entwicklung von Gehirn und Nervensystem beim Kleinkind – hochauflösende Ultraschalltechnik bringt neue Erkenntnisse

Aktuelles

In den ersten zwei Lebensjahren des Menschen entwickeln sich Gehirnmasse und Synapsen rasant, die Nervenleitgeschwindigkeit verdoppelt sich. Der strukturelle Umbau des peripheren Nervensystems konnte lange nur mit Tierexperimenten und invasiven Techniken untersucht werden. Ein Schweizer Forschungsteam hat nun die Reifung des peripheren Nervensystems beim Kind mittels hochauflösender Ultraschallsonden genauer beschrieben.

Neurologie und Psychiatrie

Neurophysiologie

Beitrag lesen

Fazialisparese: Auch Mundgesundheit betroffen

Aktuelles

Halbseitige Gesichtslähmungen wirken sich auch auf den Gesundheitszustand von Zähnen und Zahnfleisch aus. Eine Fallkontrollstudie des Universitätsklinikum Jena zeigte, dass die Mundgesundheit von Patientinnen und Patienten* im Vergleich zu Gesunden vermindert ist. Auch im Seitenvergleich schnitt die gelähmte Gesichtshälfte schlechter ab als die nicht betroffene Seite. Das Autorenteam der in PLOS ONE veröffentlichten Studie empfiehlt deshalb die Ergänzung der Behandlung um zahnmedizinische Kontrollen.

Neurologie und Psychiatrie

Neurointensiv- und Notfallmedizin

Schlaganfall

Beitrag lesen

Diagnose von Hirnmetastasen-Rezidiven und therapiebedingten MRT-Veränderungen mittels PET

Aktuelles

Hirnmetastasen von Patienten mit extrakraniellen Tumoren gehen mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität einher. Die Radiochirurgie und Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren sind derzeit essenzielle Bestandteile der Therapie von Hirnmetastasen.

Neurologie und Psychiatrie

Neuroonkologie

Beitrag lesen

Depressionsbehandlung mit mentalisierungsfördernder Verhaltenstherapie

Aktuelles

Mentalisierungsfördernde Verhaltenstherapie ist eine neue Form der Depressionsbehandlung. Sie erarbeitet auf entwicklungspsychologischer Basis ein tiefes Verständnis emotionaler Prozesse, aus dem eine kraftvolle Therapiemotivation hervorgeht: Bindungssicherheit in der Therapie – die neue Erlaubnis gebende Lebensregel ersetzt die dysfunktionale Überlebensregel, die zur Symptombildung geführt hatte.

Neurologie und Psychiatrie

Psychische Erkrankungen

Depressionen

Beitrag lesen

Lichttherapie lindert Erschöpfungssyndrom bei Multipler Sklerose

Aktuelles

Multiple Sklerose (MS) wird so gut wie immer von Fatigue begleitet, einer massiven Müdigkeit, die von der überwiegenden Zahl der Patientinnen und Patienten* als das am meisten belastende Symptom beschrieben wird. In einer aktuellen wissenschaftlichen Untersuchung förderte eine Forschungsgruppe um Stefan Seidel von der Universitätsklinik für Neurologie von MedUni Wien und AKH Wien die Lichttherapie als vielversprechende nicht-medikamentöse Behandlungsoption Erstaunliches zu Tage.

Neurologie und Psychiatrie

Demyelinisierende Erkrankungen

Multiple Sklerose

Beitrag lesen

Komorbide Insomnie bei Depression

Fachbeitrag

Eine Insomnie äußert sich durch Ein- und Durchschlafstörungen, Früherwachen oder eine Kombination aus beidem. Depressive Personen sind deutlich häufiger von einer Insomnie betroffen als nicht-depressive Menschen. Aus diesem Grund sollte der Blick der Psychotherapeuten bei Patienten mit Major Depression auch auf die Behandlung der chronischen Insomnie gerichtet sein.

Neurologie und Psychiatrie

Schlaf

Insomnie

Beitrag lesen

Schlafförderung bei Menschen mit neurologischen Krankheiten

Fachbeitrag

Schlafschwierigkeiten sind bei Menschen mit neurologischen Erkrankungen häufig. Um die negativen Folgen abwenden zu können, sollten Veränderungen im Schlafverhalten frühzeitig erkannt und mit geeigneten Assessmentinstrumenten pflegerisch erfasst werden.

Neurologie und Psychiatrie

Schlaf

Beitrag lesen

Mitochondrien übertragen Signale im Immun- und Nervensystem

Aktuelles

Mitochondrien sind vor allem als die Kraftwerke der Zellen bekannt. Diese Zellorganellen sind aber nicht nur für die Energiebereitstellung von Bedeutung: Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Konstanze Winklhofer an der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum konnte zeigen, dass Mitochondrien auch eine wichtige Rolle bei der Übertragung von Signalprozessen im angeborenen Immunsystem spielen. Sie regulieren einen Signalweg, der zur Ausschaltung von Krankheitserregern führt, aber bei zu langer Aktivierung durch chronische Entzündungen Schaden anrichten kann. Das Forschungsteam berichtet in der Zeitschrift EMBO Journal vom 17. November 2022.

Neurologie und Psychiatrie

Neurophysiologie

Beitrag lesen

Hirn-OP: Genaue Prognosen für mögliche Sprachstörungen bei Patienten möglich

Aktuelles

Wie hoch ist das Risiko für Patientinnen und Patienten, bei einer Hirntumor-OP das Sprachvermögen zu verlieren? Um das herauszufinden, analysieren Forschende des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM) das Gehirn als Netzwerk. Eine aktuelle Studie mit 60 Patienten bestätigt, dass bereits drei Viertel der Prognosen zutrafen.

Neurologie und Psychiatrie

Neurophysiologie

Beitrag lesen
Zurück Weiter