Die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist auch heute noch eine Erkrankung, deren Diagnose insbesondere im Frühstadium eine große Herausforderung darstellt. Meist erfolgt die Diagnosestellung nach 1–2 Jahren, zu welchem Zeitpunkt die etablierten klinischen Diagnosekriterien erfüllt sind [1]. Gründe für diese Verzögerung sind unter anderem die oft unspezifischen Frühsymptome und somit die Abgrenzung von anderen, potenziell behandelbaren Ursachen sowie die Seltenheit der Erkrankung. Die therapeutischen Möglichkeiten sind nach wie vor begrenzt.
Autoren: A. F. Demleitner, L. Tzeplaeff, P. Lingor





