Blisterpackung mit Tabletten, symbolisch für Acetylsalicylsäure (ASS) und deren krebspräventive Wirkung durch Cyclooxygenase-Hemmung.

ASS: Krebspräventiver Effekt durch Cyclooxygenase-Hemmung?

Aktuelles

Dass Acetylsalicylsäure (ASS) krebspräventive Effekte besitzt, wurde wiederholt beschrieben. Auch ein reduziertes Metastasierungsrisiko belegt, erst kürzlich bei Darmkrebs mit PIK3CA-Gen. Unklar ist jedoch, welche Mechanismen dem zugrunde liegen. Forschungsergebnisse von der University of Cambridge, Großbritannien, weisen darauf hin, dass der klassische ASS-Effekt der Cyclooxygenase-Hemmung verantwortlich sein könnte.

Onkologie

Gastrointestinale Tumoren

Darmkrebs

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Blutproben im Labor zur Analyse von HbA1c-Werten für Brustkrebsprognosen

HbA1c-Werte und Brustkrebsprognose bei Nicht-Diabetikerinnen

Aktuelles

Eine dänische Studie mit 2.514 Brustkrebspatientinnen ohne Diabetes zeigt, dass erhöhte HbA1c-Werte mit einem signifikant höheren Risiko für neue Brustkrebserkrankungen und Fernmetastasen verbunden sind. Patientinnen im höchsten HbA1c-Quartil hatten ein 1,7-fach erhöhtes Risiko für Rezidive und ein 2,1-fach erhöhtes Risiko für Fernmetastasen im Vergleich zum niedrigsten Quartil. Die Gesamtmortalität wurde nicht beeinflusst. Diese Erkenntnisse legen nahe, dass HbA1c-Werte bei Brustkrebs als prognostischer Biomarker dienen könnten und eröffnen neue Perspektiven für die Risikobewertung und Nachsorge.

Onkologie

Gynäkologische Tumoren

Mammakarzinom

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Leuchtende DNA-Helix aus goldenen Partikeln vor dunklem Hintergrund mit schimmernden Lichtpunkten.

DNA-Organisation im Embryo ermöglicht Selbstkorrektur

Aktuelles

Helmholtz-Forschende konnten zeigen, dass mehrere redundante Mechanismen die DNA-Organisation im Embryo steuern. Embryonen können Fehler in der Kernorganisation selbst korrigieren und die Genaktivität hängt nicht streng von der Position im Zellkern ab. Diese Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze für Erkrankungen mit gestörter Genomorganisation ermöglichen.

Gynäkologie

Schwangerschaft

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Dr. med Lisa Steinhelfer und Assistenzaerztin Friederike Jungmann forschen am Institut fuer diagnostische und interentionelle Radiologie der Technischen Universitaet Muenchen zur KI-Bildanalyse zwecks Reduzierung organschaedigender Nebenwirkungen von Strahlentherapien bei Krebserkrankungen; im Bild: ; 02.04.2024 am TUM Klinikum der Technischen niversitaet Muenchen (TUM); Foto: Astrid Eckert, TU Muenchen;

Prostatakrebs-Therapie: KI-Bildanalyse erkennt Organschäden frühzeitig

Aktuelles

Einem Team der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, eine abnehmende Nierenfunktion infolge bestimmter Krebstherapien frühzeitig vorherzusagen. Bereits Monate bevor sich die Nierenfunktion verschlechterte, zeigen die Nieren eine leichte Volumenabnahme. Das stellten die Forschenden anhand von CT-Aufnahmen fest, die sie mit einem KI-gestützten Algorithmus untersuchten.

Urologie

Urogenitale Tumoren

Prostatakarzinom

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Fehlinformationen über ADHS sind auf TikTok sehr populär

Aktuelles

87% der TikTok-Nutzerinnen und -Nutzer, von denen über die Hälfte minderjährig sind, sagen, dass sie durch TikTok neue Dinge lernen. Immer häufiger wird die App auch genutzt, um medizinische Informationen zu teilen. Eine neue Studie zeigt nun am Beispiel von ADHS, dass diese Informationen häufig fehlerhaft sind – und insbesondere Fehlinformationen eine große Reichweite erzielen.

Neurologie und Psychiatrie

Neurodiversität

ADHS

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Nervenkrankheit ALS: Zellulärer Pannendienst könnte Proteinverklumpung vermeiden

Aktuelles

Wenn das Protein TDP-43 innerhalb der Zelle defekt ist, kann dies zu gefährlichen Verklumpungen führen, die ursächlich sind für die neurodegenerative Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose – abgekürzt ALS. Auch bei Alzheimer-Demenz werden Nervenzellen durch TDP 43 geschädigt. Einem Forschungsteam unter Leitung der Goethe-Universität ist es nun gelungen, Verklumpungen von TDP 43 zu verhindern, indem sie das Protein so manipulieren, dass es zur Reparatur in eine zelleigene Werkstatt transportiert wird.

Neurologie und Psychiatrie

Neuromuskuläre Erkrankungen

Amyotrophe Lateralsklerose

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Ein Mann mit großer Expertise und mit Humor: Prof. Eberhard Nieschlag, hier mit seinem in der CeRA-Bibliothek hängenden Porträt (Foto: Uni MS/P. Leßmann)

Andrologie-Pionier Professor Eberhard Nieschlag verstorben

Aktuelles, Personalia

Wie das Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie (CeRA) der Universität Münster mitteilte, ist Professor Eberhard Nieschlag am 28. Februar 2025 verstorben. Eberhard Nieschlag galt nicht nur als renommierter Forscher und engagierter Hochschullehrer, sondern insbesondre auch als Pionier der Andrologie, deren Feld er weltweit nachhaltig prägte und gestaltete.

Urologie

Sonstiges

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Krankenschwester arbeitet am Computer in einem Krankenhausraum mit Patienten im Hintergrund

Herzschwäche: Früherkennung kann Leben retten

Aktuelles

Erste Auswertungen des Innovationsfondsprojekts „HerzCheck“ zeigen: Mit einem mobilen und regionalen Bedürfnissen entsprechenden Versorgungsansatz inklusive einer Herz-MRT-Untersuchung lässt sich eine asymptomatische Herzinsuffizienz rund sieben Jahre früher erkennen als mit Standard-Diagnoseverfahren. Diese Erkenntnis kann die zukünftige Versorgung von Herzpatientinnen und -patienten erheblich verbessern.

Kardiologie

Herzmuskelerkrankungen und Herzinsuffizienz

Beitrag lesen
Seitenansicht eines Mannes mit drahtlosem Ohrhörer, der innovative Sensoren für Gesundheitsmessungen integriert.

Intelligentes Wearable: Präzise Gesundheitsmessungen direkt am Ohr

Aktuelles

Wearables wie Smartwatches, Fitnesstracker oder Datenbrillen gehören inzwischen zum Alltag. Sie können Gesundheitsdaten, den Schlaf oder den Kalorienverbrauch messen. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben nun die Open-Source-Plattform „OpenEarable“ entwickelt. Diese Plattform integriert eine Vielzahl von Sensoren in drahtlose Ohrhörer. Ziel ist es, umfassendere Gesundheitsmessungen und Sicherheitsanwendungen in Medizin, Industrie und Alltag zu ermöglichen.

Kardiologie

Sonstiges

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Der mit 50.000 Euro dotierte Meyenburg-Preis 2023/24 geht an Michel Sadelain von der Columbia University, New York. Der Arzt und Immunologe gilt als einer der Väter der CAR-T-Zell-Therapie. Preis wurde am 2. April, bei einem Festsymposium im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) verliehen.

Immunologe Michel Sadelain mit Meyenburg-Preis ausgezeichnet

Aktuelles

Der mit 50.000 Euro dotierte Meyenburg-Preis 2023/24 geht an Michel Sadelain von der Columbia University, New York. Der Arzt und Immunologe gilt als einer der Väter der CAR-T-Zell-Therapie. Preis wurde am 2. April, bei einem Festsymposium im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) verliehen.

Onkologie

Sonstiges

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Kardiologie

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Der mit 50.000 Euro dotierte Meyenburg-Preis 2023/24 geht an Michel Sadelain von der Columbia University, New York. Der Arzt und Immunologe gilt als einer der Väter der CAR-T-Zell-Therapie. Preis wurde am 2. April, bei einem Festsymposium im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) verliehen.

Immunologe Michel Sadelain mit Meyenburg-Preis ausgezeichnet

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Der mit 50.000 Euro dotierte Meyenburg-Preis 2023/24 geht an Michel Sadelain von der Columbia University, New York. Der Arzt und Immunologe gilt als einer der Väter der CAR-T-Zell-Therapie. Preis wurde am 2. April, bei einem Festsymposium im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) verliehen.

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