Wo endet eine klassische Heilbehandlung und wo beginnt ästhetische Optimierung? In der täglichen Praxis können diese Grenzen durchlässig scheinen, da innovative Verfahren wie das „Layering“ oder segmentale Peelings sowohl pathologische Hautveränderungen therapieren als auch das Hautbild nachhaltig verjüngen können. Wir fragen nach, wie sich medizinische Expertise und ästhetischer Anspruch synergetisch verbinden lassen.
Die Transthyretin-Amyloidose (ATTR) wird häufig zu spät erkannt – mit gravierenden Folgen für die Prognose. Neurologische Symptome wie Polyneuropathie oder Karpaltunnelsyndrom sind oft Erstkontakt zur Versorgung, doch die entscheidende kardiale Beteiligung bleibt dabei häufig unentdeckt. Neurologinnen und Neurologen können durch gezielte Aufmerksamkeit für kardiale Red Flags den Weg zu lebensrettenden Therapien ebnen.
Gemäß Daten der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe sowie der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) treten bundesweit jährlich etwa 270.000 Schlaganfälle auf, davon knapp ein Viertel als Wiederholungsereignis. Dabei sind 87% der Schlaganfälle ätiologisch auf modifizierbare Risikofaktoren zurückzuführen.
Topische Kortikosteroide (TCS) sind seit Langem ein zentraler Baustein in der Therapie entzündlicher Hauterkrankungen – doch ihr langfristiger Einsatz ist nicht ohne Risiken. Ein neuer internationaler Konsens schafft nun erstmals klare Definitionen für Therapieansprechen und - versagen und setzt damit wichtige Leitplanken für den klinischen Alltag [1].
Die Dermatologie wird komplexer und systemische Therapien potenter – die Verbindungen zwischen Haut und Organsystemen rücken daher stärker in den Fokus.
Dermatology is becoming increasingly complex, systemic therapies more potent – and the connections between the skin and other organ systems are coming more sharply into clinical focus. One field that remains rather underdiagnosed today is the intersection of skin and heart diseases. We spoke about this with Prof. Dr. Carmen Salavastru.
Digitale Klinikclown-Visiten ergänzen die herkömmlichen Visiten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Klinikclowns können dadurch auch chronisch erkrankte oder auf der Isolierstation befindliche Kinder virtuell besuchen.
Testosteronmangel hat viele Gesichter – von Libido- und Antriebverlust bis zu Schlafstörungen, depressiver Stimmung und erektiler Dysfunktion. Prof. Dr. Frank Sommer erklärt im Interview, warum starre Grenzwerte oft wenig aussagen und weshalb jeder Mann einen individuellen Testosteron-„Wohlfühlwert“ haben kann. Für die Praxis heißt das: Therapieintervalle personalisieren.
Welche Vitamine und Mineralstoffe sind in der Frühschwangerschaft wirklich entscheidend? Prof. Dr. med. Klaus Kisters erklärt im Interview, welche Biofaktoren Mutter und Kind brauchen, worauf bei vegetarischer/veganer Ernährung zu achten ist – und wie eine sinnvolle Supplementierung aussehen kann.
Adipositas hat weltweit epidemische Ausmaße angenommen: Seit 1999 hat sich die Prävalenz bei Erwachsenen verdoppelt, bei Jugendlichen sogar vervierfacht. Die Behandlung erfordert einen multimodalen Ansatz – neue Inkretinanaloga wie Semaglutid und Tirzepatid haben der Therapie dabei revolutionäre Perspektiven eröffnet.
Wo endet eine klassische Heilbehandlung und wo beginnt ästhetische Optimierung? In der täglichen Praxis können diese Grenzen durchlässig scheinen, da innovative Verfahren wie das „Layering“ oder segmentale Peelings sowohl pathologische Hautveränderungen therapieren als auch das Hautbild nachhaltig verjüngen können. Wir fragen nach, wie sich medizinische Expertise und ästhetischer Anspruch synergetisch verbinden lassen.
Die Transthyretin-Amyloidose (ATTR) wird häufig zu spät erkannt – mit gravierenden Folgen für die Prognose. Neurologische Symptome wie Polyneuropathie oder Karpaltunnelsyndrom sind oft Erstkontakt zur Versorgung, doch die entscheidende kardiale Beteiligung bleibt dabei häufig unentdeckt. Neurologinnen und Neurologen können durch gezielte Aufmerksamkeit für kardiale Red Flags den Weg zu lebensrettenden Therapien ebnen.
Gemäß Daten der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe sowie der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DSG) treten bundesweit jährlich etwa 270.000 Schlaganfälle auf, davon knapp ein Viertel als Wiederholungsereignis. Dabei sind 87% der Schlaganfälle ätiologisch auf modifizierbare Risikofaktoren zurückzuführen.
Topische Kortikosteroide (TCS) sind seit Langem ein zentraler Baustein in der Therapie entzündlicher Hauterkrankungen – doch ihr langfristiger Einsatz ist nicht ohne Risiken. Ein neuer internationaler Konsens schafft nun erstmals klare Definitionen für Therapieansprechen und - versagen und setzt damit wichtige Leitplanken für den klinischen Alltag [1].
Die Dermatologie wird komplexer und systemische Therapien potenter – die Verbindungen zwischen Haut und Organsystemen rücken daher stärker in den Fokus.
Dermatology is becoming increasingly complex, systemic therapies more potent – and the connections between the skin and other organ systems are coming more sharply into clinical focus. One field that remains rather underdiagnosed today is the intersection of skin and heart diseases. We spoke about this with Prof. Dr. Carmen Salavastru.
Digitale Klinikclown-Visiten ergänzen die herkömmlichen Visiten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Klinikclowns können dadurch auch chronisch erkrankte oder auf der Isolierstation befindliche Kinder virtuell besuchen.
Testosteronmangel hat viele Gesichter – von Libido- und Antriebverlust bis zu Schlafstörungen, depressiver Stimmung und erektiler Dysfunktion. Prof. Dr. Frank Sommer erklärt im Interview, warum starre Grenzwerte oft wenig aussagen und weshalb jeder Mann einen individuellen Testosteron-„Wohlfühlwert“ haben kann. Für die Praxis heißt das: Therapieintervalle personalisieren.
Welche Vitamine und Mineralstoffe sind in der Frühschwangerschaft wirklich entscheidend? Prof. Dr. med. Klaus Kisters erklärt im Interview, welche Biofaktoren Mutter und Kind brauchen, worauf bei vegetarischer/veganer Ernährung zu achten ist – und wie eine sinnvolle Supplementierung aussehen kann.
Adipositas hat weltweit epidemische Ausmaße angenommen: Seit 1999 hat sich die Prävalenz bei Erwachsenen verdoppelt, bei Jugendlichen sogar vervierfacht. Die Behandlung erfordert einen multimodalen Ansatz – neue Inkretinanaloga wie Semaglutid und Tirzepatid haben der Therapie dabei revolutionäre Perspektiven eröffnet.
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